Umfrage zum "coolen" Christian-Broda-Platz

Bis 20. September setzen die Stadt Wien und der Bezirk Mariahilf Maßnahmen gegen die Hitze am Christian-Broda-Platz um. Begleitet wird die Aktion durch eine Befragung: Passantinnen und Passanten können ihre Vorstellungen und Ideen für den Platz an der Mariahilfer Straße einbringen.

Bezirksvorsteher Markus Rumelhart mit einer Frau im Gespräch

Bezirksvorsteher Markus Rumelhart lädt alle MariahilferInnen ein, ihre Ideen für den Christian-Broda-Platz einzubringen.

Der Christian-Broda-Platz ist eine Hitzeinsel. Im Sommer wird die 4.6000 Quadratmeter große Fläche an der Mariahilfer Straße einige Wochen lang gekühlt. Temporär werden Trinkwasserbrunnen installiert und Sprühnebelanlagen eingerichtet.

Testlauf für künftige Verbesserungen

Im August werden zudem Sitzgelegenheiten unter Schatten spendenden Sonnensegeln aufgestellt. "Wir möchten aus dieser Aktion lernen und nächstes Jahr Verbesserungen am Platz vornehmen", so Bezirksvorsteher Markus Rumelhart. "Wir werden genau beobachten, wie sich das 'klimatisierte Wohnzimmer im Freien' bewährt".

Meinung der MariahilferInnen ist gefragt

Der Bezirksvorsteher lädt daher Mariahilferinnen und Mariahilfer im Sommer ein, den "coolen" Platz zu besuchen. "Das Aussehen des Platzes soll den Bürgerinnen und Bürgern gefallen. Daher möchten wir ihre Vorschläge und Meinungen einholen", erklärt Markus Rumelhart.

Vor Ort führen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien eine Umfrage zum Christian-Broda-Platz durch. Von Dienstag bis Freitag, von 13 bis 17 Uhr, sowie am Samstag, von 10 bis 12 Uhr, können die Passantinnen und Passanten ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge einbringen.

Im Herbst diskutiert Bezirksvorsteher Markus Rumelhart mit den Mariahilferinnen und Mariahilfern in großer Runde über die Neuerungen für den Christian-Broda-Platz.

Coole Straßen gegen Hitze in der Stadt

Hohe Temperaturen machen allen Menschen zu schaffen. In Wiens Straßen, Gassen und Plätzen wird es an heißen Sommertagen besonders anstrengend. Um dem entgegenzuwirken, werden an verschiedenen Orten "coole Straßen" und "Wohnzimmer im Freien" eingerichtet.

In den "coolen Straßen" gilt ein Fahr-, Halte- und Parkverbot für Autos. Sie sind Orte zum Aufhalten im Freien, zum Spielen und Abkühlen in der Nachbarschaft. In den "Wohnzimmern im Freien" gibt es zusätzliche Sitzgelegenheiten sowie Möglichkeiten zum Abkühlen durch Sprühnebel.

In jeder gekühlten Straße stehen zwei Betreuungspersonen den Anrainerinnen und Anrainern für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Dadurch werden über den Sommer 40 Arbeitsplätze geschaffen.

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