Crossing Naschmarkt: Leicht zum Markt

Die Gebietsbetreuung und der 6. Bezirk entwickelten und realisierten Vorschläge für Fußgängerinnen und Fußgänger. Besucherinnen und Besucher erreichen den Naschmarkt nun spürbar besser.

Der Eingangsbereich zum Naschmarkt vor der Umgestaltung des Platzes. Mistkübel versperren Passanten den Weg.

Platz vor dem Naschmarkt bevor er umgebaut wurde.

Jeden Tag strömen tausende Menschen zum Naschmarkt. Er ist ein lebendiges Zentrum zwischen 4. und 6. Bezirk im Wiental. Gemeinsam mit dem Bezirk sah sich die Gebietsbetreuung die Verbindungen vom angrenzenden Wohngebiet zu seiner Nahversorgung an der Wienzeile an. Bezirk und Gebietsbetreuung sichteten Barrieren und machten konkrete Vorschläge für attraktive und barrierefreie Zugänge. Vieles konnte bereits umgesetzt werden.


Erfolgreich verbessert

Der Eingangsbereich zum Naschmarkt nach der Umgestaltung: Über den hellen, freundlichem Platz gehen Passantinnen zum Naschmarkt.

Der Platz vor dem Naschmarkt nach dem Umbau.

Der Naschmarkt bekam einen einladenden Eingangsbereich beim Getreidemarkt. Der Vorplatz wurde mit neuen Betonsteinen gepflastert. Ein taktiles Blindenleitsystem wurde installiert und die vielen Stadtmöbel entrümpelt. Würstelstand, Mistkübel, Werbetafeln konnten entfernt werden. Auch die Radabstellanlagen befinden sich nun an der Wienzeile und stehen den Passantinnen und Passanten nicht mehr im Weg.

Außerdem realisierten die zuständigen Bezirke viele kleine Maßnahmen mit großer Wirkung. Bei der Girardigasse wurde der Gehsteig an der Ecke zur Wienzeile vergrößert und die Anbindung zur Schleifmühlbrücke verbessert. In der Faulmanngasse und in der Kettenbrückengasse bieten die Gehsteige zum Markt mehr Platz für die Fußgängerinnen und Fußgänger.

Herzeige-Projekt Schleifmühlbrücke

Die Begegnungszone ließ der Bezirk 2015 bauen. Autolenkerinnen und Autolenker, Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger teilen sich die Brücke ohne Komplikationen. Zudem wurden ein Trinkbrunnen installiert sowie Sitzbänke und Stelen für ein Fußwege-Leitsystem aufgestellt. Ein fehlender Schutzweg über die Linke Wienzeile wurde ergänzt.

Die Begegnungszone ist in Wien Vorbild für weitere Projekte. Bezirksvorsteher Markus Rumelhart verrät:

Wir stellen ebenfalls Überlegungen an, nach diesem erfolgreichen Modell die Kettenbrücke umzugestalten.
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