Aufzug in der Corneliusgasse?

Der 6. Bezirk lässt die Machbarkeit und die Kosten für einen Aufzug in der Corneliusgasse prüfen. Der Wunsch kommt von den Bürgerinnen und Bürgern.

Die Stiegenanlage in der Corneliusgasse

Die Corneliusstiege ist für viele Menschen eine Barriere.

Der Bezirk lässt die Errichtung eines Aufzugs in der Corneliusgasse prüfen. Die Mariahilfer Bezirksvertretung möchte von den Fachleuten wissen, ob die Aufstiegshilfe machbar ist und wie teuer der Bau und die Erhaltung kommen. "Dass viele einen Aufzug an diesem Standort brauchen, haben uns Anrainerinnen und Anrainer im Beteiligungsverfahren zur Umgestaltung der Corneliusgasse mitgeteilt", schildert Bezirksvorsteher Markus Rumelhart den Wunsch der Bevölkerung.

Wichtiger Weg im Bezirk

Die Corneliusgasse ist eine wichtige Verbindung zwischen Mariahilfer Straße und Wiental. Viele Menschen benützen die Stiegenanlage. Passantinnen und Passanten, die die fast 50 Stufen nicht steigen möchten, müssen einen Umweg von mehr als 250 Metern über die Kopernikusgasse in Kauf nehmen. "Für in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen wäre ein Aufzug ein wichtiger Schritt hin zu einem faireren Straßenraum", meint Bezirksvorsteher Markus Rumelhart.

Entscheidung im Herbst

Die sehr steile und zugleich längste Stiege des Bezirks in der Stiegengasse stellte ein großes Hindernis für Fußgängerinnen und Fußgänger mit Kinderwägen oder Einkaufstaschen sowie betagte und gebrechliche Personen dar. In der Nische der Stiegengasse zwischen städtischer Wohnhausanlage und Amonstiege errichtete der Bezirk 2004 einen gläsernen Lift. Er ist Wiens erster Aufzug, der 2 Straßen miteinander verbindet.

Die Rahmenbedingungen für den 2. Lift ermitteln nun die Fachdienststellen. Der Bezirk erwartet das Ergebnis im Herbst und wird es in einer Diskussionsrunde den Bewohnerinnen und Bewohnern präsentieren.

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