Neue Bäume für die Kopernikusgasse

2 Männer pflanzen einen Baum

Peter Brezinschek und Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (r.)

Die Wiener Stadtgärten pflanzten im November 2020 5 neue Bäume in der Kopernikusgasse. Im laufenden Bürgerbeteiligungsverfahren setzten sich Bewohnerinnen und Bewohner der Gasse für die Begrünung ein. Die baulichen Maßnahmen der neuen Straßenbäume fördert die Stadt Wien. Die japanischen Schnurbäume sponserte Peter Brezinschek.

Baumpflanzungen lohnen sich

Neue Bäume im dicht gedrängten Stadtgebiet zu pflanzen ist ein schwieriges und kostspieliges Unterfangen. Leitungen und Rohre im Untergrund müssen geschützt werden. Die Bäume benötigen zudem ein Bewässerungssystem. Ein Baum mit den notwendigen Vorkehrungen kann bis zu 30.000 Euro kosten. "Doch diese Investitionen lohnen sich. Bäume, die wir heute für Mariahilferinnen und Mariahilfer setzen, werden unseren Kindern und zukünftigen Generationen Schatten spenden und für Abkühlung im innerstädtischen Häusermeer sorgen", sagt Bezirksvorsteher Markus Rumelhart.

Herbst als beste Pflanzzeit

Der Herbst ist die ideale Jahreszeit für Baumpflanzungen. In dieser Jahreszeit können sie am besten anwurzeln und sich an den neuen Ort gewöhnen.

Der städtische Lebensraum stellt an die Jungbäume große Anforderungen. Sie sind starken Einflüssen und Stress wie Verkehr, Erschütterung und Bodenverhältnissen ausgesetzt. Die Wiener Stadtgärten achten bei ihrer Auswahl der Baumsorten auf die speziellen Bedürfnisse der Pflanzen. In der heurigen Herbstsaison pflanzte der 6. Bezirk Ulmen und japanische Schnurbäume. Insgesamt waren es 18 neue Bäume, die in Mariahilf ihre neue Heimat gefunden haben.

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