FAIR-PLAY-TEAM weiterhin im Einsatz

Auch in der Corona-Krise sorgt das FAIR-PLAY-TEAM für ein faires Miteinander im Bezirk.

2 Männer in einem Park

Das FAIR-PLAY-TEAM informiert auch während der Corona-Krise.

Das FAIR-PLAY-TEAM ist weiterhin im 6. Bezirk unterwegs. Aufgrund der Corona-Krise hat sich das Aufgabengebiet des Teams aber verändert. Momentan klärt das FAIR-PLAY-TEAM die Menschen über die erlaubten Aktivitäten im Freien auf. Ausgerüstet mit den notwendigen Schutzmaßnahmen machen sie auf die geltenden Regeln aufmerksam.

Besonders angewiesen auf die Hilfe des FAIR-PLAY-TEAMs sind wohnungslose Menschen. "Wohnungslose Menschen haben kein Zuhause, wo sie sie zurückziehen können. Das FAIR-PLAY-TEAM versorgt sich mit Grundlegendem, aber auch mit Informationen", sagt Bezirksvorsteher Markus Rumelhart. Die Streetworkerinnen und Streetworker des FAIR-PLAY-TEAMs helfen ihnen mit kleinen Snacks, Handschuhen, Schutzmasken oder Hygiene-Artikeln.

Im April 2020 war das Team 2 Mal wöchentlich im Einsatz. Nachdem wieder mehr Menschen hinausgehen, werden auch sie öfter durch den Bezirk touren.

Für ein faires Miteinander im Bezirk

Seit 10 Jahren ist das FAIR-PLAY-TEAM im 6. Bezirk aktiv. Es soll das Zusammenleben im öffentlichen Raum verbessern.

Das Team ist pädagogisch ausgebildet und spezifisch geschult. Das Angebot ist breit: Das Team informiert über Angebote des Bezirks wie Freizeitangebote und Beratungseinrichtungen, bietet Gespräche vor Ort an und arbeitet mit den Menschen an Lösungen bei Konflikten.

"Das FAIR-PLAY-TEAM genießt hohe Akzeptanz und konnte aufgrund der intensiven Beziehungsarbeit eine gute Vertrauensbasis zu Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aufbauen", sagt Bezirksvorsteher Markus Rumelhart. Der Bezirk investiert 2020 für die Konfliktmanagerinnen und -manager im öffentlichen Raum knapp 105.000 Euro.

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