Mit akustischer Hilfe zur Schule

Vater und sehbehindertes Schulkind freuen sich mit BV Markus Rumelhart über das akustische Signal der Ampel an der Kreuzung Gumpendorfer Straße und Sonnenuhrgasse

Das akustische Signal gibt sehbehinderte Menschen Orientierung im Straßenverkehr.

Dem Wunsch eines Vaters und seines Sohnes kam Bezirksvorsteher Markus Rumelhart nach. Sie wünschten sich für die Ampelanlage an der Kreuzung Gumpendorfer Straße und Sonnenuhrgasse ein akustisches Signal. Der Bub ist nämlich sehbehindert. Markus Rumelhart gab die Idee dem Bezirksparlament weiter, das die Installation beschloss.

Die Abteilung Wien leuchtet (MA 33), zuständig für Wiens Verkehrssignalanlagen, rüstete Anfang des Jahres die Ampel mit der Zusatzeinrichtung für sehbehinderte und blinde Menschen nach. Das Ticken macht die Grünphase hörbar. Sehbehinderte Menschen kommen gefahrlos über die Gumpendorfer Straße. Das Schulkind kann nun auch ohne Begleitung in die Volksschule gehen.

Bezirksvorsteher Markus Rumelhart:

Im 6. Bezirk gibt es nun 34 Ampelanlagen mit akustischer Hilfe. Die noch Fehlenden werden schrittweise ergänzt.

So funktioniert die Ampel mit Blindenakustik

Das sogenannte Auffindungssignal (Ticken während der Rotphase im Sekundentakt) hilft Blinden, das Anmeldetableau an der Ampel zu finden. Auf der Unterseite des Anmeldetableaus gibt es den Vibrationspfeil. Er zeigt die Richtung zum Überqueren der Straße an und ist gleichzeitig die Anforderungstaste für die akustische Freiphase. Tastbare Schilder auf den Anmeldetableaus zeigen an, wie viele Fahrstreifen zu überqueren sind. Schaltet das Signal für Fußgängerinnen und Fußgänger auf Grün, aktiviert sich das akustische Freigabesignal. Es tickt doppelt so schnell wie das Auffindungssignal.

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