Gabenzaun im 4. Lockdown

Bereits im 1. Lockdown begann eine engagierte Mariahilferin in der Windmühlgasse Säckchen mit Hygieneprodukten, Lebensmitteln und Tierfutter aufzuhängen. Im aktuellen Lockdown hat sie die Aktion erneut gestartet.

Gabenzaun

Im 1. Lockdown, im Frühjahr 2020, begann Petra Stoik mit ihrer Familie aus der Kaunitzgasse am Zaun in der Windmühlgasse Säckchen mit Hygieneprodukten, Lebensmitteln und Tierfutter aufzuhängen. Jetzt, im 4. Lockdown, wiederholt sie ihre gute Tat.

"Die Windmühlgasse ist der ideale Standort", erzählt Petra Stoik und führt aus. "Die Gaben befinden sich direkt am Weg zur Gruft und anderen sozialen Einrichtung im Bezirk."

Nach wenigen Stunden waren die mitgebrachten Spenden in den 20 Sackerln vergriffen. Bezirksvorsteher Markus Rumelhart ruft daher auf: "Wir brauchen die Solidarität der Mariahilferinnen und Mariahilfern. Die schwierige Lebenssituation für die Schwächsten in der Stadt spitzt sich zu. Wir benötigen mehr solcher Zäune und Spenden im Bezirk!"

Seit 13 Jahren ist sie stolze Mariahilferin und ihr liegen Personen am Herzen, denen es nicht so gut geht, die kein warmes Dach über dem Kopf haben und es vor allem in den Wintermonaten sehr schwer haben.

Auf die Idee kam Petra Stoik, als sie die Gabenzaun-Aktion auf Social Media in Berlin entdeckte.

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