Sehenswürdigkeiten und Gedenkstätten im 6. Bezirk

Haydnhaus mit Brahms-Gedenkraum

Haydnhaus mit Brahms-Gedenkraum
6., Haydngasse 19
Fahrplanauskunft
Telefon: +43 1 596 13 07
Fax: +43 1 505 87 47-7201
E-Mail: office@wienmuseum.at
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Feiertag, 9 bis 18 Uhr

  • Joseph Haydn (1732 bis 1809) erwarb das Haus 1793.
  • Hier entstand sein Alterswerk: Die Schöpfung, Die Jahreszeiten

Sterbehaus Ludwig Anzengrubers

6., Amerlingstraße 2
Fahrplanauskunft

  • Die Gedenktafel von Emanuel Pendl erinnert an Ludwig Anzengruber (1839 bis 1889).
  • Enthüllt am 2. Mai 1897
  • Realistischer Dramatiker und Erzähler
  • 1856 bis 1858 in Mariahilf beim Buchhändler Sallmeyer (Gumpendorfer Straße 11) in der Lehre
  • 1889 Einzug in das hier stehende Haus
  • Lebte hier bis zu seinem Tod
  • Berühmteste Werke: Der Meineidbauer, Der G'wissenswurm

Geburtshaus Ferdinand von Saars

6., Getreidemarkt 3
Fahrplanauskunft

  • Ferdinand von Saar (1833 bis 1906) wurde hier am 30. September 1833 geboren.
  • Erzählungen aus der k. u. k. Armee und Wiener Gesellschaft
  • Selbstmord am 24. Juli 1906
  • Berühmteste Werke: Novellen aus Österreich, Wiener Elegien

Gedenktafel für Hans Fraungruber

6., Gumpendorfer Straße 4
Fahrplanauskunft

  • Hans Fraungruber (1863 bis 1933) unterrichtete in der hiesigen Volksschule (heute Stumpergasse 6).
  • Von 1863 bis 1977 lebte er in der Fillgradergasse 5.
  • Schriftsteller und Redakteur der Zeitschrift "Das deutsche Volkslied"
  • Berühmtestes Werk: Erzherzog Johann

Gedenktafel für Karl Millöcker

6., Gumpendorfer Straße 17
Fahrplanauskunft

  • Der Komponist Karl Millöcker (1842 bis 1899) wurde hier am 29. April 1842 geboren.
  • Er trug mit seinen Werken zur Verbreitung der Wiener Operette bei.
  • Später wohnte er in der Magdalenenstraße 6.
  • Beschäftigt von 1869 bis 1883 hauptsächlich am Theater an der Wien
  • Berühmtestes Werk: Der Bettelstudent

Gedenktafel für Victor Adler

6., Gumpendorfer Straße 54
Fahrplanauskunft

  • Die Gedenktafel mit Bronze-Porträtrelief von Fritz Cremer erinnert an den Arzt und Politiker Dr. Victor Adler (1852 bis 1918).
  • Er wohnte hier von November 1905 bis zu seinem Tod.
  • Sein Nachlass wird vom Verein für Geschichte der Arbeiterbewegung verwaltet.

Geburtshaus Fanny Elßlers

6., Hofmühlgasse 17
Fahrplanauskunft

  • Geburtshaus der berühmten Wiener Tänzerin Fanny Elßler (1810 bis 1884),
  • Trat erstmals 1815 im Theater an der Wien auf
  • Von 1818 bis 1832 ständiges Mitglied im Kärntnertortheater
  • Künstlerischer Durchbruch durch sensationelle Erfolge in London und Paris

Gedenktafel für Ferdinand Kürnberger

6., Kaunitzgasse 35
Fahrplanauskunft

  • Die Tafel erinnert an den Dichter und Publizisten Ferdinand Kürnberger (1821 bis 1879).
  • Hier stand sein Geburtshaus.
  • Er schrieb realistische Romane, Erzählungen und Novellen. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Wiener Feuilletons der 1960er- und 1970er-Jahre des 19. Jahrhunderts.
  • Berühmtestes Werk: Der Amerika-Müde

Otto Wagner Haus

6., Köstlergasse 3
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Otto Wagner (1841 bis 1918)
  • Errichtet: 1899
  • Gleichzeitig mit den Wohnhäusern Linke Wienzeile 38 und 40 erbaut
  • Secessionistisches Wohnhaus mit vergoldeten Halbfiguren
  • Nutzstil

Geburtshaus von Vinzenz Chiavacci

6., Laimgrubengasse 4
Fahrplanauskunft

  • Geburtshaus von Vinzenz Chiavacci (1847 bis 1916)
  • Lokalschriftsteller
  • Genialer Schilderer des Wiener Volkslebens
  • Erfand die Gestalten der Frau Sopherl vom Naschmarkt sowie des Herrn Adabei

Beethovenhaus

6., Laimgrubengasse 22
Fahrplanauskunft

  • Gedenkstätte erinnert an Ludwig van Beethoven (1770 bis 1827)
  • Wohnte hier von 1822 bis 1823
  • Wichtigste Kompositionen dieser Zeit: Missa solemnis, 9. Symphonie, Klaviersonate c-Moll op. 111

Gedenktafel für Emanuel Schikaneder

6., Linke Wienzeile 6
Fahrplanauskunft

  • Gedenktafel in der Vorhalle des Theaters an der Wien erinnert an Emanuel Schikaneder (1751 bis 1812)
  • Textautor und Sänger der Zauberflöte
  • Theaterdirektor des Theaters an der Wien

Wohnhaus Hermann Winkelmanns

6., Linke Wienzeile 44
Fahrplanauskunft

  • Wohnhaus des Heldentenors Hermann Winkelmann (1849 bis 1912)
  • Bekannt als erfolgreicher Interpret von Opern Richard Wagners

Türkenkugel

6., Linke Wienzeile 172
Fahrplanauskunft

  • 1969 Bau des Hauses und dabei Fund einer Türkenkugel
  • Wurde mit eingemauert und mit einer Gedenktafel versehen

Geburtshaus Ferdinand Raimunds

6., Mariahilfer Straße 45
Fahrplanauskunft

  • Geburtshaus des Dichters Ferdinand Raimund (1790 bis 1836)
  • Ursprünglicher Name: Ferdinand Jakob Raimann
  • Von 1828 bis 1830 Direktor des Theater in der Leopoldstadt
  • Bedeutendstes Werk: Der Verschwender

Haydndenkmal

6., Mariahilfer Straße 55
Fahrplanauskunft

  • Architekten: Otto Hieser (Sockel) und Heinrich Natter (Denkmal)
  • Errichtet: 1887
  • Erinnert an den Meister der Wiener Klassik Joseph Haydn (1732 bis 1809)
  • Marmordenkmal auf mehrfach gestuftem Sockel
  • Zeigt Joseph Haydn mit Notenblatt in der Hand

Ehemalige Werkstätte von Siegfried Marcus

6., Mariahilfer Straße 107
Fahrplanauskunft

  • Im Hinterhof hatte Siegfried Marcus (1831 bis 1898) seine Werkstätte.
  • Hier entwickelte er den ersten pferdelos fahrenden Wagen.

Papageno-Tor

6., Millöckergasse 8
Fahrplanauskunft

  • Sandsteinplastik von Jakob Schroth (kurz nach 1800)
  • Erinnert an Emanuel Schikaneder (1751 bis 1812):

Wohnhaus von Robert Pattai

6., Nelkengasse 1
Fahrplanauskunft

  • Hier wohnte der Politiker Dr. Robert Pattai (1846 bis 1920).
  • Er vertrat Mariahilf als christlich-sozialer Abgeordneter von 1885 bis 1911 im Reichsrat.
  • 1909: Präsident des Reichrats

Wohnhaus Otto Bauers

6., Otto-Bauer-Gasse 2
Fahrplanauskunft

  • Hier wohnte Otto Bauer (1881 bis 1938).
  • Sozialdemokratischer Politiker und Nachfolger von Victor Adler (1852 bis 1918)

Wohn- und Sterbehaus von Van der Nüll und Siccard von Siccardsburg

6., Schadekgasse 4
Fahrplanauskunft

  • Gedenktafel von Ilse Pompe-Niederführ
  • Erinnert an die Ringstraßen-Architekten Eduard van der Nüll (1812 bis 1868) und August Siccard von Siccardsburg (1813 bis 1868)
  • Erbauten unter anderem die Wiener Oper (1861 bis 1869)

Wohnhaus Rudolf Holzers

6., Wallgasse 25
Fahrplanauskunft

  • Ab 1900 wohnte hier der Redakteur und Schriftsteller Rudolf Holzer (1875 bis 1965).
  • Neben dramatischen Werken auch Komödien, Novellen und Werke über "Wiener Volkshumor"
  • Zwischen 1924 und 1933 Chefredakteur der Wiener Zeitung

Gedenktafel für Joseph Haydn

6., Gumpendorfer Straße 109
Fahrplanauskunft

  • An der Gumpendorfer Kirche
  • Zum Gedenken an die Einsegnung des Leichnams von Joseph Haydn (1732 bis 1809)

Arik Brauer Haus

6., Gumpendorfer Straße 134-136
Fahrplanauskunft

  • 1991 fiel die Entscheidung, das Haus durch den weltbekannten Künstler entwerfen zu lassen.
  • Beauftragung von Arik Brauer (geboren 1929)
  • Architekt: Peter Pelikan (arbeitete bereits am Hundertwasser Haus mit)
  • Errichtung des Hauses durch die Gesiba
  • Beinhaltet 33 Wohnungen und drei Geschäftslokale
  • Gestaltung von Fassade und Innenraum mit bemalten und gebrannten Fliesen
  • Innenhof mit Teich, Brunnen und großen Grünanlagen

Zentralberufsschule

6., Mollardgasse 87
Fahrplanauskunft

  • Pläne: Staatsgewerbeschuldirektor Rudolf Hammel
  • Bauausführung: Otto-Wagner-Schüler Mahler und Michler
  • Architektur: Nutzstil
  • Zwischen 1909 und 1911: Errichtung eines Schulgebäudes auf dem Grund des ehemaligen Gumpendorfer Schlachthofes
  • Ausmaße: 128 Meter lang, 79 Meter breit, sechs Geschosse und ein Dachplateau, erstreckt sich über eine 9.300 Quadratmeter große Fläche
  • 1911/12: Die "Erste Wiener gewerbliche Fortbildungsschule" startete ihren Betrieb.
  • Beschädigung im Zweiten Weltkrieg
  • 1951: Wiederaufbau und Inbetriebnahme als "Erste Zentralberufsschule der Stadt Wien"

Eine moderne Ausbildungsstätte

Heute ist das 1. Zentralberufsschulgebäude eine moderne Ausbildungsstätte. Hier sind fünf Berufsschulen (Elektrotechnik 1 und 2, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Informationstechnik, Metall- und Glastechnik) untergebracht, in denen die dringend benötigten Facharbeiterinnen und Facharbeiter der Zukunft unterrichtet werden. Die Jugendlichen werden in vier IT-, in sechs Elektro-, in fünf Sanitär- sowie in acht Metall- und Glastechnikberufen ausgebildet. Außerdem befindet sich eine Uhrmacherwerkstatt im Haus.

Weiters bietet das 1. Zentralberufsschulgebäude: eine Städtische Bücherei (mit Fachlektüre, multimedialen Datenträgern und Zeitschriften sowie Internetzugang), ein Kommunikationszentrum und Angebote für Weiterbildung (Vorbereitungsmodul zum College für Elektrotechnik, Bildungszentrum Mollardgasse für Kurse im Bereich der fortschrittlichen Elektroinstallations-, Steuerungs- und Hausleittechnik).

Apollo-Theater

6., Gumpendorfer Straße 63
Fahrplanauskunft

  • 1904 nach Plänen von Eduard Prandl erbaut
  • Ein Vergnügungstheater, ein Hotel, drei Zinshäuser in einem Komplex
  • Stieg zu einer der beliebtesten Wiener Bühnen auf
  • Krise nach dem Ersten Weltkrieg
  • Adaptierung zu einem Kino
  • 11. September 1929: Eröffnung des damals größten Wiener Kinos mit dem Hollywood-Prunkfilm "Lady Hamilton"
  • Unter Direktor Carl Witzmann erstes großes Tonfilmtheater Wiens
  • Apollo - Das Kino

Wohnhaus von Franz Lehar

6., Theobaldgasse 19
Fahrplanauskunft

  • Hier lebte Franz Lehar 20 Jahre lang.
  • Nach ihm wurde die Lehargasse benannt

Nikolaus Lenau

Fillgradergasse 8
Fahrplanauskunft

Der Dichter Nikolaus Lenau (1802 bis 1850) lebte einige Jahre in der Fillgradergasse.

Martin Miller

Der Metallurge Martin Miller entwickelte in der Webgasse 26 den ersten Gussstahlofen Österreichs.

Gedenktafel für Josef Anton Stranitzky

6., Mollardgasse 30
Fahrplanauskunft

  • Komödiant und Theaterbesitzer Josef Anton Stranitzky besaß hier ein kleines Schlösschen.
  • Erster Vertreter des Altwiener Volkstheaters
  • Josef Anton Stranitzkys häufigste Rolle war der Hanswurst

Gedenktafel für Oskar Werner

6., Marchettigasse 1A
Fahrplanauskunft

  • Die Gedenktafel erinnert an Burgschauspieler Oskar Werner.
  • Hier wurde Oskar Werner geboren.

Technisches Denkmal

6., Grabnergasse 9
Fahrplanauskunft

Wasserschieber der Hochquellen-Wasserleitung (1936)

Büste Richard Waldemar

6., Richard-Waldemar-Park
Fahrplanauskunft

  • Büste im Richard-Waldemar-Park (während des Umbaus im Depot des Stadtgartenamtes gelagert)
  • Erinnert an Richard Waldemar
  • Volkstümlichen Schauspieler und Charakterkomiker
  • Träger des Ehrenrings der Stadt Wien

Büste Alfred Grünwald

6., Linke Wienzeile/Laimgrubengasse
Fahrplanauskunft

  • Büste im Alfred-Grünwald-Park
  • Erinnert an den Operettenlibrettist Alfred Grünwald

Haus des Mechanikerhandwerks

Büsten an der Hausfassade 6., Gumpendorfer Straße 130
Fahrplanauskunft

  • Josef Ressel, Erfinder der Schiffsschraube
  • Joseph Madersperger, Erfinder der ersten Nähmaschine
  • Siegfried Marcus, Erfinder des Benzinmotors

Hauptfeuerwache Mariahilf

6., Gumpendorfer Gürtel 2
Fahrplanauskunft
Telefon: + 43 1 597 03 00
Fax: + 43 1 597 03 00-54690

  • 1912 bis 1914 errichtet
  • Zur Gründungszeit modernste Feuerwache Wiens

Schloss Gumpendorf

6., Gumpendorfer Straße 104
Fahrplanauskunft

Im Hof ist ein Portal des abgerissenen Schlosses Gumpendorf erhalten.

Semper-Depot

6., Lehargasse 6-8
Fahrplanauskunft

  • Rohziegelbau
  • Erbaut von Ringstraßenarchitekten Gottfried Semper und Carl Freiherr von Hasenauer
  • Bis 1877 errichtet
  • Diente als Bühnendepot für Oper und Burgtheater
  • Veranstaltungsort

Gedenktafel für Cavaliere Luigi Barbasetti

6., Hofmühlgasse 15
Fahrplanauskunft

  • Geboren am 21. Februar 1859 in Cividale (Friaul)
  • 1904 gründet Barbasetti die Akademie der Fechtkunst in Wien.
  • In der Hofmühlgasse 15 trainiert der - ebenfalls von Barbasetti gegründete - Union Fecht Club.
  • Er war Erneuerer des Fechtens in Österreich.
  • Verstorben am 31. März 1948 in Verona im Alter von 89 Jahren
  • Dezember 2004: Enthüllung der von der Akademie der Fechtkunst Österreichs anlässlich ihres hundertjährigen Bestehens gestiftete Gedenktafel
  • Einzige öffentliche Erinnerung an diesen großen Meister des Fechtsports

Gedenktafel für Marie Geistinger

Theater an der Wien, 6., Millöckergasse 1
Fahrplanauskunft

  • Geboren am 26. Juli 1836 in Graz
  • 1844 Schauspieldebüt in Kinderrollen
  • 10. August 1850 Beginn der Karriere am Münchner Max-Schwaiger-Theater
  • 1865 begeisterte sie am Theater an der Wien das Publikum als "Schöne Helena".
  • Von 1. August 1869 bis 15. Mai 1875 leitete sie mit Maximilian Steiner mit künstlerischem Erfolg das Theater an der Wien.
  • Im Alter von 70 Jahren am 29. September 1903 in Klagenfurt verstorben
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