Mauerschau mit historischen Reklameschildern

Der Verein "Stadtschrift" hat im Richard-Waldemar-Park seine Mauerschau mit den Firmenschildern und Leuchtschriften von ehemaligen Betrieben.

In der Hofmühlgasse befindet sich die Mauerschau.

Die "Mauerschau" des Vereines "Stadtschrift" in Wien ist Realität geworden. Die öffentliche Ausstellung historischer Fassadenbeschriftungen befindet sich an der Rückwand eines Hauses im Park an der Kreuzung Hofmühlgasse/Mollardgasse. Die Schau ist über Crowdfunding möglich gemacht worden. Finanzielle Hilfe kam auch auch von der Bezirksvertretung Mariahilf.

Ein typografisches Museum im öffentlichen Raum gab es auch im 2. Bezirk. Die Mauerschau Mariahilf legt den inhaltlichen Fokus auf Vornamen geschäftstreibender Frauen in Wien. "Mona", "Gitti", "Gabriela", "Lisa", "Urania", "Yasmine", "Poldi", "Petra", "Lieselott" und "Mariandl" stammen aus verschiedenen Bezirken und waren die Namen von Kosmetiksalons, Friseurstudios, Kleidergeschäften oder Cafés.

Öffentliche Flächen erinnern an Vergangenes

In Wien hat in den vergangenen Jahren die rasante Verdrängung von Kleinbetrieben durch Handelsketten rapide zugenommen. Was befürchten lässt, dass die typografische DNA Wiens bald nicht mehr existieren wird. Damit dieses Kulturerbe nicht verschwindet, wurde der Verein Stadtschrift gegründet. Dieser bewahrt und dokumentiert historische Schriftzüge.

Das Prinzip der Bespielung öffentlicher Feuermauern war immer als dezentrales typografisches Museum gedacht, das schrittweise durch weitere Standorte erweiterbar ist. Ziel ist eine Reihe von Ausstellungswänden in unterschiedlichen Bezirken, mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Infotafeln vor Ort geben Aufschluss über die Ursprungsorte der Objekte, verweisen auf andere Orte im Mauer­schau­-Netzwerk und sollen so zu Stadtexpeditionen animieren.

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