Still Frieden: Kunst-Installation am Fritz-Grünbaum-Platz - bis 26.6.

Die Künstlerin Bianca Gamser erinnert mit einer begehbaren Installation aus Holz an die Bedeutung des gegenüber befindlichen Flakturms als Mahnmal gegen Krieg und Faschismus. Zu sehen ist das Kunstwerk bis 26. Juni.

Ein mannshohes Kunstwerk aus großen Holzscheiten

Bianca Gamser türmt einen nach oben offenen Fichtenholz-Stapel auf. Im Inneren der begehbaren Konstruktion finden die Betrachter*innen einen Abdruck des Flakturms im Esterházypark im Zustand von 1991, das Jahr, in dem das Bauwerk zu einem Mahnmal wurde.

Sichtbares Zeichen gegen Faschismus und Krieg

Mit dem Ausbau des Haus des Meeres verschwand das sichtbare Zeichen gegen Krieg und Faschismus. Auch die temporäre Aufschrift "Smashed to pieces (in the still of the night", auf Deutsch "Zerschmettert in Stücke (im Frieden der Nacht)", wurde auf Wunsch des Künstlers Lawrence Weiner entfernt. Die temporäre Installation "Still Frieden" erinnert an das Mahnmal, macht dessen Verschwinden begreifbar und mahnt dabei seine Botschaft ein.

Bianca Gamsers erklärt die Intention ihres Kunstwerks: "Eine gestärkte rechte Szene; Antisemitismus, Wiederbetätigung, erinnerungspolitische Verfehlungen, unangebrachte Vergleiche mit dem NS-Gewaltregime passieren fast täglich. Es braucht daher ein sichtbares Zeichen im öffentlichen Raum, das das offensichtlich macht."

Bianca Gamsers "Still Frieden" wurde durch die Mariahilfer Kulturförderung subventioniert.

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