Maria Anna Fillgrader im 6. Bezirk

Symbolbild: Obdachloser Mann streckt Blechbüchse entgegen, eine Hand schmeißt eine Münze hinein

Maria Anna Fillgrader (1763 bis 1831) war Stiftungsgründerin für arme Menschen

Durch das Elend und die bittere Not der Bewohnerinnen und Bewohner im Grätzel veranlasst, gründete Maria Anna Fillgrader, Witwe des Glockengießers Georg Fillgrader, eine Stiftung für verarmte Bürgerinnen und Bürger. Im Jahresbericht von 1867 bis 70 des Wiener Bürgermeisters wurde dazu festgehalten: "Name des Stifters: Fillgrader Maria-Anna. Datum der Urkunde: 14. Juli 1832. Widmung: Zum Ankauf von Brennholz für Arme in der Vorstadt Laimgrube".

1915 beschloss der Wiener Stadtrat, dass dem wohltätigen Ehepaar ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof gewidmet wird.


Die Fillgradergasse und Fillgraderstiege

Die Fillgradergasse wurde bereits 1862 nach Maria Anna Fillgrader benannt. Zuvor war die Gasse als Rosengasse bekannt. An die Wohltäterin erinnert auch die berühmte, denkmalgeschützte Fillgraderstiege.

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