Haus des Meeres: Gläserner Zubau

Im März beginnen die zweijährigen Bauarbeiten für den gläsernen Zubau mit Express-Panoramalift, neuem Eingangsbereich und begrünter Seitenfront.

Visualisierung der gläsernen Fassade des Zubaus am Flakturm

Visualisierung des gläsernen Zubaus beim Haus des Meeres

Mariahilfs Sehenswürdigkeit, das Haus des Meeres, bekommt einen gläsernen Zubau. Die Eingangshalle und der "Krokipark" werden in den neuen Anbau eingegliedert. Die neuen Flächen werden mit weiteren Aquarien- und Terrarien-Abteilungen sowie Mehrzweckbereichen für Vorträge, Symposien, Filmvorführungen und Kunstausstellungen belegt. Zusätzliche Ruhezonen sollen den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit eines schönen, erfüllenden Zooerlebnisses geben.

Mit den Express-Panoramaliften werden die Besucherinnen und Besucher viel schneller ins Haus und in die verschiedenen Abteilungen gelangen. Jene, die nur die Aussicht auf der Plattform genießen wollen, müssen künftig keinen Zooeintritt bezahlen. Die Front zur Schadekgasse wird mit Pflanzen begrünt.

Die Bauabwicklung

Im März startet der Anbau. Bereits ein Jahr später sind die Arbeiten im Außenbereich erledigt, dann wird mit dem Innenausbau begonnen. Die Spielplätze im Esterhazypark sind von den Bauarbeiten nicht betroffen. Lediglich im vorderen Bereich wird es im ersten Jahr der Bautätigkeit Beeinträchtigungen geben. In der Schadekgasse werden in der Parkspur Baustellen-Container errichtet.

Im Frühjahr 2019 steht der Anbau. Die Baustelle wird für ein weiteres Jahr ins Innere des Haus des Meeres verlegt. Im Park wird dann von den Baumaßnahmen nur mehr wenig zu sehen sein. Auch der Zoobetrieb wird in diesen zwei Jahren sicher und ungestört weiterlaufen.

Strom in Eigenproduktion

Am Dach des Flakturms wird eine Solaranlage installiert. Mit der Photovoltaikanlage will das Haus des Meeres mehr als 100.000 Kilowatt Strom pro Jahr erzeugen. "Der 'dunklen Vergangenheit"' des Kriegsreliktes trägt das Haus des Meeres natürlich auch weiterhin mit dem Flakturmmuseum 'Erinnern im Innern' Rechnung", erklärt Stiftungsratvorsitzender Franz Six.

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