Wissenschaftliche Forschung über Mariahilfs Nachbarschaft

Drei Studentinnen des Institutes für Geographie der Universität Wien beschäftigten sich in ihren Bachelor- und Masterarbeiten mit Mariahilfs Nachbarschaft.

BV Markus Rumelhart, Studentin Kathrin Stöckl und Lehrende Yvonne Franz halten eine Zeitschrift in der Hand

BV Markus Rumelhart, Studentin Kathrin Stöckl und Lehrende Yvonne Franz

In den wissenschaftlichen Arbeiten erforschten die Jungakademikerinnen das Zusammenleben und Gemeinwesen im Mariahilfer Stadtteil. Sie betrachteten den Bezirk aus unterschiedlichen Perspektiven. Dennoch kamen sie auf einen gemeinsamen Nenner: Eine starke Nachbarschaft schafft Identität mit seinem Grätzel und kann das Stadtgebiet nachhaltig positiv beeinflussen. Im 6. Bezirk funktioniert das Miteinander.

Die Arbeiten der drei Geo-Studentinnen

Die Studentinnen analysierten "psychische Gesundheit in Mariahilf", "BürgerInnen-Beteiligung in der Stadt" und "Partizipation im Grätzel". Julia Haberfellner recherchierte in ihrer Bachelorarbeit die Verfügbarkeit, Sichtbarkeit und Erreichbarkeit von psychischen Gesundheitseinrichtungen. Sie bestätigte eine allgemein sehr gute Versorgung in Mariahilf. Jedoch wäre die Sichtbarkeit im öffentlichen Raum ausbaufähig und damit auch die gesellschaftliche Akzeptanz dieser wichtigen Einrichtungen.

Julia Horvath und Kathrin Stöckl beleuchteten den Bezirk aus geografischer Sicht ganz anders. Sie erforschten BürgerInnen-Beteiligungen und Partizipation. Untersucht wurden dafür die Nachbarschaftsinitiative "Miteinander in Mariahilf", die "Grätzeloase" sowie Beteiligungen bei der aktiven Stadtteilgestaltung.

Gute Nachbarschaft ist identitätsstiftend

Die beiden Studentinnen beschreiben ihre Erkenntnisse als Kreislauf, der angetrieben wird von einer starken Nachbarschaft und von der Identifizierung mit dem Wohngebiet. "Greifen diese beiden Faktoren, dann ist vieles möglich", so die Studentinnen und gehen ins Detail: "Bewohnerinnen und Bewohner beteiligen sich noch öfter. Gemeinsam gestalten sie den öffentlichen Raum, engagieren sich und werden kreativ."

Bezirksvorsteher Markus Rumelhart sieht ganz viel Potential:

Wir führen unsere Nachbarschaftsinitiative nächstes Jahr weiter. Damit unsere Straßen, Plätze sowie Parks lebendiger werden und das Miteinander in Mariahilf noch besser wird.
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