Wettbewerbsergebnisse

Fontanastrasse 1

Projektdokumentation (125-KB-JPG)
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Projekttitel: Fontanastrasse 1
Standort: 1100 Wien, Fontanastrasse 1
Auslober: Gesiba 1013 Wien, Eßlinggasse 8-10 LSE LiegenschaftsstrukturentwicklungsgmbH 1021 Wien, Messeplatz 1 in Kooperation mit der MA21 Stadtteilplanung und Flächennutzung
 
Jurierung: Sitzung des Kernteams zur Auswahl
Preisgericht: 03.09.2013
19.09.2013 - 13 Uhr
Aufwandsentschädigung: Für die Teilnahme am Kooperativen Planungsverfahren (workshop) erhalten die PlanerInnen/Teams jeweils eine Pauschale von 6.000,-- zuzüglich 20% Mwst. Die beigezogenen ExpertInnen erhalten eine Vergütung nach dem Zeitaufwand von 160,-/h zuzüglich 20 % Mwst. Für die Erstellung der Präsentation der Ergebnisse stehen zusätzlich insgesamt pauschal 2.500,- zuzüglich 20% Mwst. zur Verfügung. Darüberhinaus gibt es keine Preisgelder und Spesenvergütungen. Ebenso erfolgen keine Vergütungen für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren und am Hearing. Auch sind keine weiteren Beauftragungen vorgesehen.


Gegenstand des Wettbewerbes:


Juryprotokoll:

Das Areal Fontanastraße 1 soll einer Umnutzung zugeführt werden. Das am Gelände
befindliche Gebäude der AUA ist bereits abgebrochen. Für die zukünftige Entwicklung
ist eine Umwidmung des Geländes vorgesehen.
Als zukünftige Hauptnutzung wird Wohnen (klassische Wohnformen und Sonderwohnformen
wie Generationenwohnen, Studentenheim etc.) und untergeordnet - im
Erdgeschoß - Arbeiten bzw. soziale Einrichtungen wie Kindergarten angestrebt.
Die Größe des Bearbeitungsgebietes beträgt ca. 4,5 ha, und ist im Westen durch die
Fontanastraße begrenzt, im Osten und Norden durch Sww-Areale und im Süden
durch die als Verkehrsband ausgewiesene Bahntrasse.
Das Bearbeitungsgebiet besteht aus den Grundstücken EZ 1628, Gst.Nr. 2010/4; EZ
196, Gst.Nr. 2010/2; EZ 128, Gst.Nr. 1998/5; Teilbereiche EZ 976, Gst.Nr. 2010/1.

Gelände, Umgebung
Der Goldberg ist in diesem Bereich der Südostabhang des Laaer Berges. Das
Gelände fällt von NW nach SO, im Bearbeitungsgebiet beträgt der Höhenunterschied
ca.11m, auf dem Bauplatz selbst 6-7 m.
Nach dem Abbruch des AUA-Gebäudes besteht an dessen Stelle gegenwärtig eine
Aushubgrube, deren Sohle großteils auf dem Niveau der südlichen
Begrenzungsstraße liegt (siehe auch Schichtenplan und Profile). Die Ränder sind
geböscht und weisen einen Niveaunterschied von 2-6 Metern auf.
Im Norden und Osten schließen an das Projektgelände landwirtschaftliche Flächen
an.
Der Gebäudekomplex im Westen an der Fontanastraße ist eine Seniorenresidenz
eines privaten Betreibers.
Der südliche Geländestreifen ist eine Grünfläche, teilweise mit Baumbestand, die
gegen die Bahntrasse bis auf ca. die halbe Bauplatzlänge mit einer ca. 4m hohen
Lärmschutzwand abgeschlossen ist.
Jenseits der Bahntrasse liegen die Siedlungsgebiete von Oberlaa und Unterlaa im
Liesingtal, mit vielen Heurigenbetrieben, und ein Friedhof.

Bauplatz
Der Bauplatz selbst (Projektgebiet) hat eine Fläche von ca. 36.100 m und ist durch
die blaue Linie im Teilungsplan umgrenzt. Der Erwerb des nördlich gelegenen
Streifens im Besitz der Stadt Wien ist für die Ausloberin eine Option. Der eigentliche
Bauplatz muss in sich funktionsfähig sein, aber auch das Ergebnis des Verfahrens in
Bezug auf das Gesamtgebiet mit den der Stadt Wien gehörenden Bereichen nördlich
und südlich des Bauplatzes.
Vorschläge für das südliche Gebiet zwischen Bauplatz und Bahntrasse, in welcher
Form auch immer, sind gefordert (z.B. im Hinblick auf das Abschirmungspotential).
Ziel des gegenständlichen kooperativen Verfahrens ist die Erlangung einer
städtebaulichen Leitidee zum Zwecke der Widmungsänderung.
Funktionales Konzept für die Umnutzung der Liegenschaft
Bauplatzaufteilung
Erschließung der Bauplätze
Stellplätze (Lage der Ein-, Ausfahrt)
Lage der Baukörper
Trakttiefen
Gebäudehöhen
Lage des Kindertagesheimes
Erschließung der Gebäude
Vorschläge für die Abschirmung der Bahntrasse
Lärmschutzvorschläge werden erwartet. Es ist aber zu berücksichtigen, dass
sich der südlich gelegene Grünstreifen im Besitz der Stadt Wien befindet.
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