Wettbewerbsausschreibung

Zentrum Atzgersdorf

Projektdokumentation (139-KB-JPG)
(139-KB-JPG)
Projekttitel: Zentrum Atzgersdorf
Standort: 1230 Wien, Zentrum Atzgersdorf
Auslober: Charlotte Lenzenhofer 1230 Wien, Breitenfurter Strasse 268
Berater des Auslobers: Ing.Kons. Dipl.-Ing. Rudolf KRETSCHMER 1090 Wien, Berggasse 21/10
Art des Verfahrens: Expertenverfahren  - Geladenes, nicht offenes städtebauliches und architektonisches Expertenverfahren
Themenbereich: Städtebau
Geladene Teilnehmer: Arch. DI Franz KUZMICH, Arch. DI Ulrike SCHARTNER (Gaupenraub+/-), Arch. DI Peter SCHEUFLER (Atelier 4), Arch. DI MSc. Günter SCHNETZER
Termine: 
  Konstituierende Sitzung: 26.06.2007
  Abgabe: 13.09.2007 Verfahrensbeiträge: 13.09.2007 - Modelle und A3-Mappe: 20.09.2007
  Vorprüfung: 14.09.2007 - 27.09.2007
  Jurierung: 28.09.2007

Gegenstand des Wettbewerbes:

Das Planungsareal, mit einer Fläche von rund 10.000 mē, liegt im 23. Wiener Gemeindebezirk und bildet einen Teil des historischen Kerns des ehemaligen Ortes Atzgersdorf. Es handelt sich dabei im wesentlichen um einen Teilbereich zwischen Levasseurgasse/Kirchenplatz - Breitenfurter Straße und Atzgersdorfer Platz, der sich derzeit als ein heterogen bebautes, teilweise unattraktives und untergenutztes Areal in unmittelbarem Anschluss an das bestehende Ortszentrum und den Geschäftsbereich von Atzgersdorf darstellt.
Es ist daher vorgesehen, das gegenständliche Areal, entsprechend seines Standortpotentials einer neuen, standortgerechten Funktion und Gestaltung zuzuführen.
Gegenstand des Verfahrenes ist der Vorschlag einer neuen Bebauungs- und Funktionsstruktur bestehend aus einer standortverträglichen Mischung aus Wohnen, Büro und lokalen Versorgungseinrichtungen (Handel, Dienstleistungen, Gastronomie) und ev. einem Beherbergungsbetrieb.
Besonderes Augenmerk ist dabei auf die sensible städtebauliche Situation des Planungsgebietes zu legen, das in seinen Randbereichen Teil einer Schutzzone ist.
Auf Grund der Besonderheiten des Planungsgebietes ist das Gesamtkonzept in 2 Varianten (Erhaltung / Abbruch der Gebäude Breitenfurter Straße 230 und 234) sowie jeweils in zumindest 2 Bauetappen (mit und ohne Verfügbarkeit der Fremdgrundstücke) darzustellen.

Dieses GESAMTKONZEPT muss folgende NACHWEISE erbringen:
* Das Konzept muss mit und ohne den "Fremdgrundstücken" an der Levasseurgasse sowie mit und ohne den Gebäuden (Erhaltung / Abbruch) an der Breitenfurter Strasse funktionieren. Im Falle der "Nichtverfügbarkeit" dieser Grundstücke, muss das vorgeschlagene Konzept auch unter Beibehaltung des Gebäudebestandes realisierbar sein.
* Das Konzept muss im Falle der vorgeschlagenen Entlassung den - durch die Entlassung der oben genannten Gebäude aus der Schutzzone - resultierenden sozialen und öffentlichen Nutzen im Sinne einer "gesamtstädtischen" Verbesserung klar aufzeigen.
* Das Gesamtkonzept muss etappenweise realisierbar sein, da möglicherweise nicht sämtliche Fremdgrundstücke (gleichzeitig) zur Verfügung stehen.
* Vorschläge für den Umgang mit den bestehenden Objekten, insbesondere mit jenen Objekten in der Schutzzone die zur Disposition stehen
* Die städtebauliche und maßstäbliche Einfügung in die bestehende Umgebung
* Eine der Lage und Umgebung entsprechende architektonische Lösung
* Die Erfüllung der räumlichen und funktionellen Anforderungen an die Neubebauung
* Eine Konzeption nach den Erkenntnissen der modernen Bauökologie
* Attraktive fußläufige Durchwegung des Planungsareals mit Anbindungen an die Breitenfurter Straße und Levasseurgasse
* Stärkung des öffentlichen Raumes
* Lösung und Einpassung der verkehrlichen Vorgaben und Erfordernisse, insbesondere des Fußgänger- und Radfahrerverkehrs sowie der Zu- und Abfahrten

Für die optimale Lösung dieser sensiblen städtebaulichen Aufgabe wird das gegenständliche Expertenverfahren ausgeschrieben.
Zurück zur Auswahl   Zur Startseite

Stadtentwicklung Wien | Wettbewerbe - Architektur und Städtebau

Verantwortlich für diese Seite:
Stadt Wien | Architektur und Stadtgestaltung
Kontaktformular