Fieberkreuzkapelle, Kunstwerk im öffentlichen Raum

Standortinformationen
Bezirk 1100 Wien
Straße Südliche Verlängerung der Poestiongasse, ca. 1,1 km nach der Kreuzung mit der Rosiwalgasse
Standort Nach einer Wegkreuzung, kurz vor der Landesgrenze
Objektdaten
Typ Sakrale Kleindenkmäler
Objekttitel Fieberkreuzkapelle
Vulgonamen Dreifaltigkeitskapelle, Fieberkapelle
Biographische Angaben zum Objekt -
Inschrift Arkadenscheitel: "1709" Ziergitter: 1884". Monogramme: "FB", "HS", AM"
Beschreibung Barocke Kapelle über dreiseitigem Grundriss (Dreifaltigkeit) und Dach über reich profiliertem Gesims, alle Seiten durch Lisenen und Blendarkaden gegliedert. Auf der Schauseite mit der Jahreszahl 1709 über dem Arkadenscheitel liegt hinter einem Ziergitter, das die Jahreszahl 1884 trägt, und einer Holz-Glas-Türe die halbrunde, blau ausgemalte Nische mit der Figur der Maria Immaculata.
Material -
Entstehung 1709
Epoche Hochbarock
Künstler/in -
Geschichte Nach der Überlieferung ließ Dechant Cante aus Laxenburg, der an dieser Stelle mit seinem Reisewagen im Sumpf zu versinken drohte, die Kapelle zum Dank für seine Rettung errichten. Wahrscheinlicher ist die Errichtung nach dem Erlöschen einer fieberartigen Seuche. Bis 1959 befand sich die 1790 entstandene, geschnitzte "Fiebermadonna" in der Kapelle, die durch eine Kopie ersetzt wurde. Das Original ist heute in der Pfarrkirche Oberlaa.
Quellenangaben
Literatur/Qellen Kapner, S. 96. Dehio, S. 40. Czeike, HLW, Bd. 2, S. 299. Westerhoff, 1993, S. 129.
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