Lehmann Online - digitalisierte Adressbücher von 1859 bis 1942

Inserat aus dem Wiener Adressbuch (der sogenannte "Lehmann")

Seit 21. Jänner 2011 stehen sämtliche Lehmann'schen Adressbücher - rund 200.000 Seiten aus den Jahrgängen von 1859 bis 1942 - online zur Verfügung. Mit Lehmann Online ist ein wichtiges Quellenwerk in der Beschäftigung mit der Wiener Geschichte weltweit öffentlich zugänglich.

Sie konnten bisher in der Wienbibliothek sowie in anderen Bibliotheken Österreichs nur vor Ort über Mikrofiche oder im Original benützt werden. Mit der Digitalisierung können Forscherinnen und Forscher sowie und Familienhistorikerinnen und Familienhistoriker bequem in aller Welt auf die Daten des "Lehmann" zugreifen.

Wer hat wo gewohnt?

Hier stehen die Wiener Adressbücher von 1859 bis 1942 (der sogenannte "Lehmann") zur Verfügung. In den Einwohnerverzeichnissen erfahren Sie, wer in welchen Häusern gewohnt hat. Sie beinhalten zwar nur jene Personen, die auch eine Wohnung (oder Haus) besessen haben, aber eben deren exakte Adresse, den Beruf und nicht selten sogar die Firmenadresse.

Die Branchenverzeichnisse liefern einen Spiegel der wirtschaftlichen Dynamik und die historischen Straßenverzeichnisse geben aufregende Einblicke in die Stadtentwicklung. Das heterogene Behördenverzeichnis gibt einen Aufriss der sich verändernden städtischen Infrastruktur.

Die Adressbücher wurden, bis auf wenige Jahrgänge, von Mikrofiches digitalisiert und weisen auch hier teilweise starke Gebrauchsspuren auf. Auf eine automatische Texterkennung wurde verzichtet, da aufgrund der Qualität die Fehlerquote zu hoch gewesen wäre.

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