Buchpräsentation Wolfgang Häusler: "Ideen können nicht erschossen werden. Revolution und Demokratie in Österreich 1789-1848-1918" - Wienbibliothek im Rathaus

Am 6. März 2018 lädt die Wienbibliothek zur Buchpräsentation "Ideen können nicht erschossen werden. Revolution und Demokratie in Österreich 1789-1848-1918" von Wolfgang Häusler ein. Die Veranstaltung wird auch per Livestream übertragen.

Buchcover von "Ideen können nicht erschossen werden"

Buchcover "Ideen können nicht erschossen werden"

"Ideen können nicht erschossen werden", sagte der 25-jährige Philosoph und Publizist Dr. Hermann Jellinek vor seiner Hinrichtung 1848. Das Ringen Österreichs um Freiheit und Demokratie ist von Verfolgung und blutiger Repression begleitet.

Im Gefolge der Französischen Revolution 1789 entwerfen die ersten österreichischen Demokraten eine politische Neugestaltung im Geist der Aufklärung. Sie werden mit Richtschwert, Galgen und Kerker unterdrückt, ihr Gedächtnis getilgt. 1848/49 scheitern die bürgerlich-demokratische und die soziale Revolution. Die Ideen der "siegenden Geschlagenen" können jedoch nicht unterdrückt werden, sie setzen sich fort in Liberalisierung, Parlamentarismus und Arbeiterbewegung.

Aus der Katastrophe des Ersten Weltkriegs erwächst 1918 die "österreichische Revolution" als Neuanfang der demokratischen Republik.

Die Erinnerungsorte und Denkmäler der Revolutionen sind unscheinbar im Vergleich zu den Monumenten des Absolutismus oder von Herrschaft und Krieg. Sie weisen trotz alledem über sie hinaus als Tradition des Widerstands gegen Unrecht und Gewalt und als das zukunftsweisende Gedächtnis der Demokratie.


Veranstaltungsdetails

Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung stimmen die Besucherinnen und Besucher der Veröffentlichung von Fotos sowie Video- und Audioaufzeichnungen, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.

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