Ausstellungen der Wienbibliothek

Donau, so blau. 150 Jahre "An der schönen, blauen Donau" von Johann Strauss

Scherenschnitt Johann Strauß-Denkmal

Vor nunmehr 150 Jahren wurde eines der weltweit meistgespielten Musikwerke aus der Taufe gehoben: der "Donauwalzer", genauer gesagt die Walzerpartie "An der schönen, blauen Donau", op. 314, von Johann Strauss (Sohn). Diesem war 1863 der Titel "k. k. Hofball-Musikdirektor" verliehen worden. Ab 1867 setzte er zu einem bis dahin ungekannten künstlerischen Höhenflug an. Es entstanden Meisterwerke wie "An der schönen blauen Donau".

Die wahren Hintergründe der Entstehung und Verbreitung des "Donauwalzers", seine ungebrochene, in einer geradezu singulären Stellung gipfelnde Wirkung bis heute sind die Themen der Ausstellung. Zu sehen von 7. Dezember 2016 bis 12. Mai 2017 im Ausstellungskabinett der Wienbibliothek.

Ausstellung "Donau, so blau. 150 Jahre 'An der schönen, blauen Donau' von Johann Strauss".


Kleinodien aus der fünften Jahreszeit. Ballspenden aus den Sammlungen der Wienbibliothek

Damenspende zum Ball der Stadt Wien 1909

Die Faschings- und Ballsaison, die seit jeher durch die Fülle der in Wien veranstalteten Tanzbälle fixer Bestandteil des urbanen Kulturlebens ist, trug den Sammlungen der Wienbibliothek eine stattliche Anzahl an Damen- und Ballspenden ein. Vorrangig die Druckschriftensammlung verfügt über gedruckte und buchförmig hergestellte Ballspenden, deren gestalterische Blütezeit die Jahre zwischen 1880 bis zum Ersten Weltkrieg sind.

Von 15. Februar bis 12. Mai 2017 zeigt die Wienbibliothek im Foyer eine Auswahl der grafisch und buchkünstlerisch aufwendig gestalteten Objekte, in deren Produktion namhafte Ateliers involviert waren.

Ausstellung "Kleinodien aus der fünften Jahreszeit"


Man lebt nur in Russland! Johann Strauss in Pawlowsk

Titelblatt eines Musikdrucks: Schrift rund um zwei Portraits der Komponisten, grau-blauer Untergrund

Wussten Sie, dass Johann Strauss (Sohn) elf Jahre hindurch jeweils fünf Monate lang in Russland engagiert war? Dass er der erste Tschaikowsky-Dirigent war? Dass seine Polka "Im Krapfenwald'l" ursprünglich "Im Pawlowsker Walde" hieß? 1856 fährt Strauss das erste Mal nach Russland, und sein Einstand in Pawlowsk verläuft mit allen Anzeichen einer Sensation. Der Erfolg bleibt ihm auch während der folgenden Saisonen treu. Strauss ist der Liebling des Publikums, insbesondere des weiblichen. Sowohl für die seriöse Musikkritik als auch für die Klatschspalten ist sein Wirken ein schier unerschöpfliches Thema. Man fährt seinetwegen nach Pawlowsk, nicht mehr wie früher in erster Linie wegen des Essens.

Strauss und Russland stehen im Mittelpunkt der Ausstellung der Musiksammlung. Zu sehen von 9. März bis 27. Oktober 2017 in den Loos-Räumen in der Bartensteingasse.

Ausstellung "Man lebt nur in Russland! Johann Strauss in Pawlowsk"


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