Ausstellungen der Wienbibliothek

Donau, so blau. 150 Jahre "An der schönen, blauen Donau" von Johann Strauß

Scherenschnitt Johann Strauß-Denkmal

Vor nunmehr 150 Jahren wurde eines der weltweit meistgespielten Musikwerke aus der Taufe gehoben: der "Donauwalzer", genauer gesagt die Walzerpartie "An der schönen, blauen Donau", op. 314, von Johann Strauss (Sohn). Diesem war 1863 der Titel "k. k. Hofball-Musikdirektor" verliehen worden. Ab 1867 setzte er zu einem bis dahin ungekannten künstlerischen Höhenflug an. Es entstanden Meisterwerke wie "An der schönen blauen Donau".

Die wahren Hintergründe der Entstehung und Verbreitung des "Donauwalzers", seine ungebrochene, in einer geradezu singulären Stellung gipfelnde Wirkung bis heute sind die Themen der Ausstellung. Zu sehen von 7. Dezember 2016 bis 12. Mai 2017 im Ausstellungskabinett der Wienbibliothek.

Ausstellung "Donau, so blau. 150 Jahre 'An der schönen, blauen Donau' von Johann Strauß".


Das böse Wien der Sechziger. Fotografien von Hilde Schmölzer

Arminio und Lena Rothstein, 1962. Fotografie von Hilde Schmölzer

Als die Fotos dieser Ausstellung entstanden, lebte Hilde Schmölzer in München. Sie sehnte sich nach Wien zurück, das ihr aus der Distanz vielschichtiger und schillernder als die bayerische Landeshauptstadt erschien: ein Sammelbecken großer Geister von einer sehr spezifischen, heute zum Teil bereits verloren gegangenen Eigenart, und alter, imperialer Tradition. Sie fuhr als Journalistin und Fotografin regelmäßig nach Wien, um über Wiener gesellschaftliche und künstlerische Entwicklungen für deutsche, aber auch österreichische Zeitungen und Zeitschriften zu berichten. Im Rahmen der Interviews fotografierte Hilde Schmölzer zahlreiche KünstlerInnen-Persönlichkeiten aus den Bereichen Malerei, Literatur, Kabarett, Film und Musik. Über die Jahre entwickelte sich daraus eine herausragende Sammlung an schwarz-weiß Portraitfotografien. Zu sehen von 25. Oktober 2016 bis 31. Jänner 2017 im Foyer und den Leseräumen der Wienbibliothek.

Ausstellung "Das böse Wien der Sechziger". Fotografien von Hilde Schmölzer


Der Komponist Max Brand

Max Brand vor seinem Synthesizer

Als Zeitgenosse von Arnold Schönberg und Kurt Weill war Max Brand (1896 bis 1980) eine Figur zwischen Spätromantik, Futurismus und anbrechendem Elektronikzeitalter. Der Kulturbruch durch den Nationalsozialismus, vor dem er 1937 aus Wien floh und schließlich in Rio de Janeiro landete, setzte einer viel versprechenden Karriere als Opernkomponist ein Ende.

1940 siedelte er sich in New York an. Dort ging er seinen Visionen einer elektronischen Musikmaschine für die Bühne nach und das Moogtonium entstand. Von 20. Mai 2016 bis 13. Jänner 2017 zu sehen in der Musiksammlung der Wienbibliothek.

Ausstellung "Der Komponist Max Brand"


Verantwortlich für diese Seite:
Wienbibliothek (Magistratsabteilung 9)
Kontaktformular