Ausstellungen der Wienbibliothek

"Victor Th. Slama - Plakate, Ausstellungen, Masseninszenierungen"

  • Ausstellungsdauer: 26. April bis 25. Oktober 2019
  • Ort: Ausstellungskabinett der Wienbibliothek im Rathaus, 1., Rathaus, Eingang Felderstraße, Stiege 6, 1. Stock (ab 18 Uhr Lichtenfelsgasse, Stiege 7)
  • Öffnungszeiten:
    • Montag bis Donnerstag: 9 bis 18.30 Uhr
    • Freitag: 9 bis 16.30 Uhr
  • Der Eintritt ist frei.
Austellungssujet

Mit seinen Plakaten, Ausstellungen und Masseninszenierungen war Victor Theodor Slama (1890 bis 1973) über 5 Jahrzehnte im Stadtbild und Kulturleben Wiens präsent. In seinem Leben, das von der Monarchie bis in die 2. Republik reichte, waren immer wieder Neupositionierungen notwendig, die sich auch in seiner künstlerischen Arbeit niederschlugen.

Während Austrofaschismus und Nationalsozialismus präsentierte sich Slama in erster Linie als Unternehmer, in der 2. Republik verstand er sich als Volksbildner. Slama gestaltete zahlreiche gesellschaftspolitisch und kulturgeschichtlich relevante Ausstellungen und inszenierte effektvolle, bisweilen pathetische Massenfestspiele mit hunderten Mitwirkenden. Immer aber blieb Slama Gebrauchsgrafiker, neben der politischen Werbung schuf er höchst erfolgreich Plakate für Produktwerbung und Spielfilme.

Mit über 950 Plakaten beziehungsweise Entwürfen, 17 Archivboxen und mehr als 200 Büchern verfügt die Wienbibliothek im Rathaus über einen einzigartigen Bestand zu Victor Slama. Konzentriert auf Slamas zentrale Betätigungsfelder - Plakate, Ausstellungen, Masseninszenierungen - zeigt die Ausstellung Plakate, Skizzen, Entwürfe und Korrespondenzen Slamas und beleuchtet seine Arbeitsweise als Künstler und Unternehmer.

"Offenbach, Suppè und der Beginn der Wiener Operette"

  • Ausstellungsdauer: 18. März bis 29. November 2019
  • Ort: Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus, 1., Bartensteingasse 9, 1. Stock, Loos-Räume
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr und nach Vereinbarung
  • Der Eintritt ist frei.
Sujet der Ausstellung

2019 steht im Zeichen zweier Komponisten, die beide vor 200 Jahren geboren wurden und für den Aufstieg der Gattung Operette Entscheidendes geleistet haben: Jacques Offenbach und Franz von Suppè.

Offenbach war zwar nicht der Begründer dieses Genres, wohl aber in dessen früher Phase der erfolgreichste Komponist. Die erste Operette von Wiener Herkunft, zugleich die erste Operette in deutscher Originalsprache, wird Franz von Suppè zugeschrieben, der zusammen mit Johann Strauss (Sohn) und Carl Millöcker als das "Dreigestirn der Goldenen Wiener Operette" in die Musikgeschichte einging.

Die Ausstellung versucht, die Entwicklung der Operette von der Verpflanzung des Pariser Erfolgsmodells nach Wien bis zur Schaffung einer eigenständigen lokalen Tradition anhand der reichen Bestände der Wienbibliothek anschaulich darzulegen.

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