Wien Kulturgut: Kunstsammlung MUSA

MUSA ist der Name für die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7), zugleich aber auch eine 2007 eröffnete, direkt neben dem Wiener Rathaus liegende Kunstinstitution. Diese umfasst unter einem Dach drei Bereiche:

Das MUSA im Erdgeschoß eines Hauses mit Säulengang in der Felderstraße im 1. Bezirk
  • Eine Ausstellungshalle für Präsentationen von Kunstwerken (vornehmlich aus dem Sammlungsbestand) in Form von Themenausstellungen oder Personalen
  • Die Startgalerie, in der jährlich zehn junge Wiener Kunstschaffende ihre ersten Einzelausstellungen organisieren und ihre Arbeiten ohne Provision verkaufen können
  • Die Artothek, in der Wienerinnen und Wiener aus einem Gesamtbestand von circa 1.900 Grafiken auswählen und diese gegen eine geringe Leihgebühr (2,50 Euro pro Grafik und Monat) in ihrem privaten Wohnbereich aufhängen können

Das MUSA fungiert als Schnittstelle zwischen der Kulturabteilung der Stadt Wien, zeitgenössischer Kunst und interessiertem Publikum. Zahlreiche Begleitveranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Vorträge und Diskussionen runden das Programm ab. Für diese ist wie für die Ausstellungen kein Eintritt zu bezahlen.

Die Ausstellungen des MUSA greifen auf eine der größten Sammlungen zeitgenössischer österreichischer Kunst zurück. Sie wurde 1951 gegründet und umfasst derzeit circa 40.000 Objekte sämtlicher Kunstsparten von etwa 4.500 Künstlerinnen und Künstlern.

Die gesamte Kunstsammlung des MUSA ist über Wien Kulturgut auch online einsehbar. Über die Objektsuche sind Abfragen nach Namen der Künstlerinnen und Künstler, aber auch nach Daten der Kunstwerke wie Datierung oder künstlerische Technik möglich. In den Ergebnislisten werden weitere Details der Arbeiten sowie größtenteils auch Abbildungen angezeigt.

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