Ausstellung: Geplündert, verbrannt, geräumt, demoliert. Verschwundene Zentren jüdischen Lebens in Wien

Bitte beachten: Aufgrund von Bauarbeiten kann die Kleinausstellung vom 12. bis 28. November 2018 nicht besucht werden.

Von 3. September 2018 bis 22. Februar 2019 werden anlässlich des Gedenkjahres in einer Ausstellung im Wiener Stadt- und Landesarchiv die Schicksale einiger verschwundener Zentren jüdischen Lebens in Wien präsentiert.

Ansicht Synagoge in Wien 16, Hubergasse (1944)

Links: Ansicht der ehemaligen Synagoge in der Hubergasse im 16. Bezirk (1944). Rechts: Ansicht des heutigen Gebäudes.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bestanden in Wien, der drittgrößten jüdischen Gemeinde Europas, circa 600 jüdische Vereine und über 300 Stiftungen. Die Stadt zählte über 20 prachtvolle Synagogen und um die 70 kleinere Bethäuser.

Ziel der Ausstellung ist es, die Geschichte einiger dieser Institutionen von ihrer Entstehung über den "Anschluss" 1938 bis zum Kriegsende 1945 und deren allmähliches Verschwinden aus dem Stadtbild Wiens zu zeigen.

Wer nutzte die Gebäude bis 1945 und wer lebt und arbeitet heute an den Standorten von ehemaligen Synagogen, jüdischen Waisenhäusern und sozialen Einrichtungen? Diese und weitere Fragen werden in der Ausstellung behandelt.

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Wiener Stadt- und Landesarchiv (Magistratsabteilung 8)
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