"Der Josephinismus als große Erzählung der österreichischen Geschichte"

Wiener Vorlesung am 21. März 2017

Fritz Valjavec (in: "Der Josephinismus: Zur geistigen Entwicklung Österreichs im 18. und 19. Jahrhundert", Brünn 1944, 122):

Das gesamte nachbarocke Österreich wurde vom Josephinismus im starken Maße geformt. Er hat in einer wichtigen Landschaft Mitteleuropas den Kräften der modernen Entwicklung auf diese Weise die Bahn frei gemacht. Die Säkularisierung von Staat und Gesellschaft ist in Österreich Werk des Josephinismus.

Ernst Klebel (an Christoph von Harling, 2. Mai 1946, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Südost-Institut 49):

Sie werden es verstehen, wenn ich [...] zu einem in Ihrer Denkschrift [...] ausgesprochenen Satz ausführlicher Stellung nehme, nämlich zu der Behauptung, daß Hitler und seine Ideologie auf dem Boden des österreichischen Josephinismus entstanden wäre.

Veranstaltungsdetails

Im Rahmen der Veranstaltung wird auch das thematisch verwandte, von Dr. Franz Leander Fillafer und PD Mag. Dr. Thomas Wallnig herausgegebene Buch vorgestellt:

"Josephinismus zwischen den Regimen. Eduard Winter, Fritz Valjavec und die zentraleuropäischen Historiographien im 20. Jahrhundert" (Wien/Köln/Weimar, Böhlau 2016).

Hinweis

Mit der Teilnahme an den Wiener Vorlesungen stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos und Videoaufzeichnungen, die im Rahmen der Veranstaltungen entstehen, zu.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Porträtaufnahme von Franz Leander Fillafer

Dr. Franz Leander Fillafer

Porträtaufnahme von Werner Telesko

Univ. Doz. Mag. Dr. Werner Telesko

Porträtaufnahme von Borbála Zsuzsanna Török

Dr.in Borbála Zsuzsanna Török


Porträtaufnahme von Thomas Wallnig

PD Mag. Dr. Thomas Wallnig

Porträtaufnahme von Hubert Christian Ehalt

Univ. Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt

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