"Österreich lieben - Erkundungen, Reflexionen, Assoziationen"

Wiener Vorlesung am 7. Juni 2017

Stéphane Gompertz:

Ein Land zu lieben bedeutet, darüber zu sprechen, auch wenn unsere Meinung anfechtbar ist.

Pointiert und mit scharfsichtiger Distanz analysiert Stéphane Gompertz in "Österreich lieben" das Land, in dem er zwei Jahre und drei Monate Botschafter Frankreichs war, in politischer, gesellschaftlicher und kultureller Hinsicht. Was für Nicht-Österreicherinnen und -Österreicher eine äußerst hilfreiche Einführung in die Traditionen und gegenwärtigen Zustände, Skurrilitäten und Normalitäten des Landes ist, ist für Österreicherinnen und Österreicher der lohnenswerte Blick von außerhalb des Tellerrands auf die Suppe, in der sie tagtäglich schwimmen. Von der Sozialpartnerschaft über die Habsburgernostalgie bis zum Wien Marathon, von Conchita Wurst bis zu Ute Bock werden Themen und Personen behandelt, die prägend und kennzeichnend für jene Nation sind, die sich allzu gerne als "kleines Land" definiert. "Diese Selbstbezogenheit ist eigentlich bequem", konstatiert Stéphane Gompertz und leitet dazu an, den gewohnten, bequemen Blick gegen einen neuen, aufschlussreichen auszutauschen.


Veranstaltungsdetails

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Wienbibliothek im Rathaus und dem Verlag Bibliothek der Provinz, edition seidengasse statt.

Hinweis

Mit der Teilnahme an den Wiener Vorlesungen stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos und Videoaufzeichnungen, die im Rahmen der Veranstaltungen entstehen, zu.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Porträtaufnahme von Isabelle Dupont

Isabelle Dupont

Stéphane Gompertz

Stéphane Gompertz

Porträtaufnahme von Hubert Christian Ehalt

Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt

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Kulturabteilung der Stadt Wien, Wiener Vorlesungen (Magistratsabteilung 7)
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