"Flucht und Vertreibung damals und heute"

Wiener Vorlesung am 26. September 2017

Trotz der in den letzten Jahrzehnten in großer Anzahl vorgelegten Arbeiten zu unterschiedlichen Teilaspekten der Vertreibung, Verfolgung und Ermordung der österreichischen Jüdinnen und Juden war die Analyse der Zusammensetzung der verschiedenen Gruppen innerhalb dieses Opferkollektivs in ökonomischer und gesellschaftlicher Hinsicht sowie nach unterschiedlichen Kriterien, wie beispielsweise Alter oder Geschlecht, ein Desiderat.

Das 2014 bis 2017 vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) durchgeführte Projekt "Vertreibung und Vernichtung. Neue quantitative und qualitative Forschungen zu Exil und Holocaust" vernetzte seine Exil-Projekte mit dem Projekt der "Namentlichen Erfassung der österreichischen Holocaustopfer" und hat sich zum Ziel gesetzt, diese Forschungslücken zu schließen.

Zum Abschluss präsentiert das DÖW die Ergebnisse seiner langjährigen Forschungsarbeiten im Rahmen des Symposiums "Vertreibung und Vernichtung. Neue quantitative und qualitative Forschungen zu Exil und Holocaust" am 26. und 27. September 2017 und möchte sie mit der aktuellen Holocaustforschung kontextualisieren.

Veranstaltungsdetails

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem DÖW

Hinweis

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