"Glauben und Wissen - Gegensatz oder Begegnungsfeld?"

Wiener Vorlesung am 18. April 2016

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

Der Glaube gibt Orientierung, Sicherheit und Identität und ist sehr stark mit Gefühlen verbunden. Das wissenschaftliche Wissen gründet auf Analyse, Experiment und Erfahrung und schließt Emotionen aus. Wissenschaft agiert zielorientiert und braucht Rationalität, verzichtet oft auf affektorientierte Empathie.

In der historischen Entwicklung, die die vergangenen drei Jahrhunderte geprägt hat, wurde der Glaube durch das wissenschaftlich fundierte Wissen zurückgedrängt. Auch das ethische Handeln, das in vormodernen Zeiten der Glaube bestimmte, ist seit der Epoche der Aufklärung immer stärker durch Wissen und wissenschaftliche Erkenntnisse geprägt. Andererseits trägt die Wissenschaftsgläubigkeit mitunter bereits wieder religiöse Züge.

Im Rahmen der Veranstaltung wird es wesentlich auch um die Fragen gehen, wie sich die großen abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam in ihrer historischen Entwicklung zu dem Themenfeld verhalten haben und wie sie sich gegenwärtig dazu positionieren.

Darüber spricht Hubert Christian Ehalt mit dem Publizisten, Judaisten und Unternehmer Peter Landesmann, dem evangelischen Theologen Ulrich Körtner und der Philosophin und Pädagogin Amani Abuzahra.

Veranstaltungsdetails

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Amani Abuzahra

Amani Abuzahra

Ulrich Körtner

Ulrich Körtner

Peter Landesmann

Peter Landesmann


Hubert Christian Ehalt

Moderator Hubert Christian Ehalt

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