"Evolution und Geschichte: Diskurse über den Menschen zwischen Vorprogrammierung und Freiheit"

Wiener Vorlesung am 12. Dezember 2016

Renée Schroeder:

Vor 70.000 Jahren war der Mensch erstmals imstande, etwas zu denken, das es nicht gibt. Das mag banal klingen, ist aber ein Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit: Es ist die Geburtsstunde der Kultur.

Christoph Reinprecht:

Das Gefühl der Gegenwart ist, dass uns das, was wir kulturellen und technischen Fortschritt nennen, in Gebiete lenkt, wo wir gar nicht hinwollten.

Hubert Christian Ehalt:

Der Mensch ist in der Phase der Hominisation zu einem gesellschaftlichen Wesen geworden, und diese Gesellschaftlichkeit hat ihn zunehmend geprägt. Die immer komplexeren sozialen Verhältnisse wurden damit zu einem Faktor, der gegenüber dem biologischen Erbe ein wachsendes Maß an Autonomie gewinnt.

Veranstaltungsdetails

Hinweis

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Im Gespräch

Christoph Reinprecht

Christoph Reinprecht

Portraitfoto: Frau mit roter Brille

Renée Schroeder

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