Arten der Projektförderung von Freien Gruppen im Bereich Theater, Tanz und Performance

A. Produktionskostenzuschuss für Einzelprojekte

Mithilfe der Projektförderung werden konkrete Stücke, Produktionen und Performances im Bereich Darstellende Kunst unterstützt. Voraussetzung für eine Förderung ist die wirtschaftliche Notwendigkeit einer Förderung sowie ein Vereins- beziehungsweise Firmensitz in Österreich. Für die Einreichung ist eine fachliche Qualifikation der für den künstlerischen und organisatorischen Ablauf Verantwortlichen im Theaterbetrieb erforderlich.

B. Ein- bis zweijährige Förderungen

Mithilfe der ein- und zweijährigen Förderungen wird die Durchführung von Projektreihen und längerfristigen Arbeitsprozessen unterstützt sowie die Aufrechterhaltung von ganzjährig genutzten Strukturen gefördert. Voraussetzung für eine Förderung ist die wirtschaftliche Notwendigkeit einer Förderung, eine langfristige Betätigung in diesem Arbeitsfeld sowie ein Vereins- beziehungsweise Firmensitz in Österreich. Für diese Förderung können Gruppen einreichen, die auf herausragende künstlerische Leistungen und/oder kontinuierliche Ensemblearbeit verweisen können.

Die eingereichten Projekte sollen der nationalen und internationalen Entwicklung der zeitgenössischen Darstellenden Kunst Rechnung tragen.

C. Förderungen Großprojekte

Im Rahmen der einjährigen Jahresförderungen werden als längerfristige Arbeitsprozesse auch große Projekte ermöglicht, die mit einem größeren personellen und organisatorischen Aufwand verbunden sind und eine längere Planungs- beziehungsweise Durchführungsphase sowie entsprechende finanzielle Mittel benötigen. Die entsprechenden zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten sollen sich in (inter-)nationalen Koproduktionen und längeren Spielserien niederschlagen. Der Projektzeitraum kann dabei bis zu einem Kalenderjahr betragen.

D. Wiederaufnahmeförderung für herausragende Produktionen

Im Zuge gemeinsamer Überlegungen bezüglich einer zeitgemäßen Weiterentwicklung der Projektförderung mit Künstlerinnen und Künstlern der Freien Szene, der IG und dem Kuratorium gibt die Kulturabteilung bekannt, dass ab dem nächsten Einreichtermin im Rahmen der Projektförderung (Produktionskostenzuschuss für Projekte) auch die Möglichkeit zur Unterstützung von Wiederaufnahmen bereits subventionierter respektive beim Kuratorium eingereichter Produktionen besteht.

Formale Voraussetzungen dafür sind:

  • Die Premiere der Produktion darf nicht länger als 24 Monate zurückliegen.
  • Zwischen der letzten Aufführung und der Wiederaufnahme müssen mindestens sechs Monate liegen.
  • Sowohl die erste Aufführungsserie als auch die Wiederaufnahme müssen in Wien stattfinden.
  • Die Spielstätte muss fixiert sein und bei der Einreichung bekanntgegeben werden.
  • Drei Vorstellungen als Mindestanzahl für die Wiederaufnahme
  • Einreichung mittels Formular und Kalkulationsraster

Die Höhe der Prämie beträgt maximal ein Drittel der ursprünglichen Fördersumme (im Falle einer nicht geförderten Produktion höchstens 10.000 Euro). Der Betrag wird zeitnah zur Wiederaufnahme ausbezahlt.

Ein Anspruch auf diese Wiederaufnahmeprämie besteht nicht. Die Gewährung derselben basiert auf einer Empfehlung durch das Kuratorium für Theater, Tanz und Performance und nach Maßgabe der im Rahmen der Projektförderung zur Verfügung stehenden Mittel.

Bewertung

Zur Entscheidungsfindung über die Vergabe von Projektförderungen im Bereich Theater, Tanz und Performance hat der Subventionsgeber das Kuratorium für Theater, Tanz und Performance eingesetzt.

Aufgaben des Kuratoriums

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Kulturabteilung (Magistratsabteilung 7)
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