Sunken City wird neugestaltet

Am rechten Ufer der Neuen Donau entsteht ein neues Freizeitparadies im Grünen mit direktem U-Bahn-Anschluss.

Visualisierung der Neugestaltung des Sunken City-Areals

Das Areal der "Sunken City" war in die Jahre gekommen. Das Gebiet zwischen Reichsbrücke bis zur Höhe des ersten Badestegs soll nun neugestaltet werden. Dazu gab es einen europaweiten Wettbewerb, der nun abgeschlossen ist. Der Bereich soll als angenehmer Aufenthaltsort unter den Auflagen des Hochwasserschutzes gestaltet werden.

Die derzeitigen Lokale sollen abgebrochen und das Areal naturnah neugestaltet werden, mit viel konsumfreiem Raum und Grünflächen. Gastronomische Angebote sollen vorhanden sein, aber nicht im Vordergrund stehen.

Die Umsetzung wird wie am CopaBeach in Etappen erfolgen. So wird die sommerliche Nutzung so wenig wie möglich eingeschränkt. Ein Baustart ist für Herbst 2023 geplant.

Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, Planungsstadträtin Ulli Sima und Juryvorsitzender Architekt Albert Wimmer an der Neuen Donau

Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, Planungsstadträtin Ulli Sima und Juryvorsitzender Architekt Albert Wimmer (v.l.n.r.)

Planungsstadträtin Ulli Sima: "Auf rund 13.000 Quadratmetern wollen wir eine neue zeitgemäße Waterfront mit vielen Freiräumen, viel Grün und konsumfreien Zonen entstehen lassen. Natürlich soll es auch ein gastronomisches Angebot geben – allerdings deutlich reduzierter als bisher. Wir wollen einen neuen Treffpunt für die Wiener*innen am Wasser schaffen - mit Öffi-Anschluss und Angeboten für unterschiedlichste Ansprüche."

Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy: "Mit dem CopaBeach hat unser Bezirk einen attraktiven Treffpunkt erhalten, der weit über die Bezirksgrenzen bekannt ist und von den Wiener*innen gerne genutzt wird. Die Neue Donau bietet ein enormes Potenzial an Erholungs-, Freizeit- und Naturerlebnis mitten in der Großstadt. Ich freue mich sehr, dass unser Bezirk nun auch am rechten Ufer der Neuen Donau einen neuen Anziehungspunkt bekommt."

Viel Freiraum und Grün

Die neue Gesamtkonzeption des Wettbewerbssiegers sieht unterschiedliche Erlebnis- und Aufenthaltsbereiche vor. Es beinhaltet Erlebnisbereiche zum Sport treiben, Abschnitte für Arbeiten, Austauschen und Vernetzen sowie eine Kultur- und Badelandschaft für Erholung und Inspiration.

Stützwände sollen durch konsumfreie Grünflächen und eine neue Wegführung entlang des Ufers ersetzt werden. Der Zugang zum Wasser soll barrierefrei sein. Neue Landschaftselemente wie Schilfbuchten sind eingebunden. Die Wege sind so geplant, dass Radfahren und Flanieren konfliktfrei möglich sind.

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