Baubeginn für Sport Arena Wien

  • Im 2. Bezirk wird ab Juli 2022 eine neue Arena mit rund 13.000 Quadratmeter Sportfläche errichtet.
  • Das Bauende ist für Ende 2024 geplant. Der Vollbetrieb soll 2025 starten.
  • Neben Spitzensportler*innen werden auch Kinder und Jugendliche die Arena nutzen können.

Ab Ende 2024 bekommt Wien mit der Sport Arena Wien ein neues Sportzentrum. Die Sporthalle wird in der Leopoldstadt gebaut und über 13.000 Quadratmeter Sportfläche bieten. Das Herz das Sportzentrums wird die Ballsporthalle sein. Dort werden fixe und mobile Tribünen für 3.000 Zuseher*innen errichtet.

Für Kunstturner*innen und Leichtathletik sind rund 8.000 Quadratmeter vorgesehen. Weitere Multifunktionsräume werden das für Trainingszwecke und internationale Wettkämpfe ausgerichtete Sportareal abrunden. Abseits des Spitzensports werden auch Kinder und Jugendliche die Halle nutzen können.

"Mit dem Neubau der Sport Arena wird unser Sportstättenplan ein großes Stück vorangetrieben. Die Arena verfügt über ein exzellentes Energiekonzept und spielt auch sonst alle Stückerl. Wir werden um rund 2.000 Quadratmeter weniger versiegelte Fläche verbauen als beim alten Stadion, den Athlet*innen steht aber mehr Sportfläche zur Verfügung", sagt Sportstadt Peter Hacker.

Sport Arena Wien ersetzt Dusika-Stadion

Die Multifunktionsarena ersetzt das in die Jahre gekommenen Ferry-Dusika-Stadion. Das Stadion wurde seit Sommer 2021 abgebrochen und ökologisch und sozial nachhaltig rückgebaut. Dabei wurden Schad- und Störstoffe sowie PVC-Böden entfernt und Wertstoffe gesichert. Der Betonabbruch und der Erdaushub werden wiederverwendet und Holzteile als Schalung für die neue Außenhaut genutzt. Anfang des Jahres wurde die komplexe Dachkonstruktion abgetragen und der Bauplatz vorbereitet.

Modernstes Energiekonzept

Indoor und outdoor wird die Halle mit energiesparenden LED-Leuchten der neuesten Generation beleuchtet. Das spart Ressourcen und verhindert eine mögliche Blendung von umliegenden Gebäuden. Das Licht strahlt nur auf den Boden.

Die Heizung und Kühlung des Gebäudes erfolgt mittels Geothermie, Wärmepumpen und Bauteilaktivierung. Das Gebäude kann so das ganze Jahr auf einem konstanten Temperaturniveau gehalten werden. Strom wird aus einer eigenen Fotovoltaikanlage erzeugt.

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