Sanierung des Sigmund Freud Museums

Das Sigmund Freud Museum wird bis Mai 2020 umfassend saniert. Im Zuge der Sanierung ist auch die Erweiterung und Neuaufstellung des Museums geplant.

Sigmund Freud Museum

Die gründerzeitliche Fassade in der Berggasse 19 wird in ihren originalen Zustand rückgebaut. Ein barrierefreier Zugang zu den Räumlichkeiten wird geschaffen. Mit der Einrichtung neuer Garderoben- und Sanitärräume im Erdgeschoss sowie einem Museums-Café werden grundlegende internationale Museumsstandards für die mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher jährlich geschaffen.


Am 1. März 2019 wird das Museum bis zur Neueröffnung im Mai 2020 geschlossen. In der Zwischenzeit ist das Museum in seinem Ersatzquartier in der Berggasse 13 geöffnet.

Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen fast 4 Millionen Euro. Die Stadt trägt 1,69 Millionen Euro bei.

Neugestaltung und Erweiterung des Museums

Erstmals in der Geschichte des Sigmund Freud Museums werden die privaten Räume der Familie für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In Freuds Praxis vermittelt die im Original erhaltene Möblierung des Wartezimmers die Atmosphäre eines Interieurs der Gründerzeit. Die museale Präsentation widmet sich der psychoanalytischen Theoriebildung und klärt über die umfassenden Tätigkeiten des "Vaters der Psychoanalyse" als Kulturtheoretiker auf.

In Freuds Behandlungsraum werden Kernthemen der psychoanalytischen Praxis präsentiert. Freuds frühere Ordination im Hochparterre wird zum Präsentationsraum der Kunstsammlung, die zu den renommiertesten Konzeptkunst-Sammlungen Österreichs zählt.

Die Neukonzeption ermöglicht, der einstigen Funktion dieser Räume nachzuspüren. Durch zeitgemäße Vermittlungsinstrumente werden die vielschichtigen Inhalte fachgerecht aufbereitet, kritisch beleuchtet und der breiten Öffentlichkeit vermittelt.

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