Neuerungen am Donaukanal zur Sommer-Saison 2019

Die Stadt will am Donaukanal ein neues Kapitel aufschlagen und hat daher einige Flächen neu ausgeschrieben. Umweltstadträtin Uli Sima und Martin Jank, Geschäftsführer der Wiener Gewässer Management GmbH (WGM), präsentierten am 11. März 2019 den aktuellen Stand der Neugestaltung zur Sommer-Saison 2019.

Junge Menschen spazieren am Donaukanal

Stadträtin Sima: "Das Ziel ist ein Mix aus moderner Gastronomie in verschiedenen Preisklassen und vielen konsumfreien Flächen. Wir wollen auch eine nachhaltige Reduktion der Hütten und Holzverschläge sowie einen hochwertigen Ganzjahresbetrieb am Donaukanal."

Ausschreibung zur Neugestaltung

Verwaltet wird der Donaukanal von der DHK (Donauhochwasserschutz-Konkurrenz), in der die Stadt Wien gemeinsam mit dem Land Niederösterreich und dem Bund vertreten ist. 2017 wurden von der DHK 6 Flächen neu ausgeschrieben. Eine ExpertInnen-Kommission hat die eingereichten Bewerbungsunterlagen bewertet und der DHK Projekte zur Realisierung empfohlen.

Folgende Projekte bekommen mit der Saison 2019 einen 10-Jahres-Vertrag ohne Möglichkeit der Unterverpachtung:

  • "Central Garden", der Gemeinschaftsgarten am Wasser
  • "Hafenkneipe"
  • "Tel Aviv Beach"

Die folgenden zur Realisierung empfohlenen Projekte liegen derzeit aufgrund von Rechtsstreitigkeiten mit einem ehemaligen Pächter noch auf Eis:

  • "Vienna Waterfront" bei der Salztorbrücke
  • "Fräulein’S wunderbarer Sommergarten" beim Badeschiff
  • "Glashaus NEU" bei der Salztorbrücke

Ähnlichkeiten zur Copa Kagrana

Auch die Neugestaltung der Copa Kagrana an der Neuen Donau hatte sich wegen Rechtsstreitigkeiten zunächst verzögert, war am Ende aber erfolgreich. Das dortige Angebot an moderner Gastronomie und Freiflächen überzeugt und soll daher auch als Vorbild für die Neugestaltung des Donaukanals dienen.

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