Neue multifunktionale Sporthallen

Im 2. Bezirk werden neue multifunktionale Sporthallen entstehen. Die Hallen werden anstelle des in die Jahre gekommenen Dusika-Stadions errichtet.

Visualisierung der multifunktionalen Sporthalle

Herzstück des Projekts, das noch 2021 begonnen wird, ist eine multifunktionale Sporthalle mit Schwerpunkt Ballsport (Hand-, Volley- und Basketball), die je nach Bedarf als Veranstaltungs- oder reine Trainingshalle dient. Bis zu 3.000 Sitzplätze können je nach Bedarf ein- beziehungsweise ausgefahren werden.

In der Dachkonstruktion sind eine vollwertige Leichtathletikhalle inklusive einer 200-Meter-Indoor-Laufbahn mit überhöhten Kurven sowie eine Anlage für Wurf- und Sprungdisziplinen vorgesehen. Daneben ist noch eine weitere Halle für Geräteturnen geplant.

Sportstadtrat Peter Hacker: "Mit der neuen Arena können wir das Sportangebot in Wien massiv ausbauen. Wir schaffen zusätzliche Trainingsmöglichkeiten und verbessern die Veranstaltungslage für unterschiedliche Ballsportarten und andere Hallensportarten erheblich. In der neuen Halle wird jeder Quadratmeter effizient und nachhaltig für den Sport genutzt werden können."

Smarte Trainingshallen für viele Sportarten

Die Pläne sind Ergebnis einer umfassenden Bedarfserhebung, die im Zuge des Sportstättenentwicklungsplans gemeinsam mit den Wiener Sport-Dach- und -Fachverbänden sowie einer Vielzahl an Sportvereinen entwickelt wurde. Die smarten Trainingshallen können modulartig an die jeweilige Sportart angepasst werden. Sie decken damit die Nachfrage nach zusätzlichen Trainingszeiten in unterschiedlichen Hallensportarten ab.

Die Trainings- und Veranstaltungshallen werden außerdem den Richtlinien der internationalen Veranstalter sowie der nationalen Verbände entsprechen.

Nach Möglichkeit werden auch ein allgemein zugänglicher Kraft- und Ausdauer-Trainingsbereich sowie ein niederschwelliges, innovatives Sportangebot für motorisches und funktionales Training in die Anlage integriert.

Kosten

Die Kosten der Halle sind mit 50 Millionen Euro veranschlagt. Der Neubau eine Reihe von Vorteilen gegenüber einer Sanierung des bestehenden Dusika-Stadions bietet, vor allem hinsichtlich der Nutzbarkeit und Multifunktionalität. Die Möglichkeit einer Revitalisierung der 1977 eröffneten Halle, die vom Radsport nur mehr in geringem Ausmaß genutzt wird, wurde nach eingehender Prüfung als nicht zielführend erachtet. Denn allein notwendige Sanierungsmaßnahmen hätten rund 20 Millionen Euro gekostet, am nicht mehr zeitgemäßen Nutzungskonzept aber nichts geändert.

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