Österreichs größte Kunstinstallation am Rathaus

Von Ende April bis Oktober 2019 wird der Rathausturm zu einem Kunstwerk.

Kunstinstallation am Rathaus

Seit April 2019 ist im Zuge von Restaurierungsmaßnahmen der Mittelturm des Wiener Rathauses mit einem baubehördlich vorgeschriebenen Schutznetz verhüllt.

Auf Anregung des Life-Ball-Büros hat sich die Stadt Wien dazu entschlossen, diese "Turmverhüllung" für eine längerfristige Kunstaktion zu nutzen. Seit 17. April hängt ein Kunstwerk am Wiener Rathausturm.

Bürgermeister Michael Ludwig: "Der Rathausplatz war und ist ein Ort der Begegnung. Hundert Jahre nach Gründung der Republik soll dieser öffentlichste Raum der Bundeshauptstadt noch mehr Menschen anziehen, einander näherbringen und begeistern. Der neu gestaltete Rathausturm soll ab sofort Ausrufezeichen dieser weltoffenen Gesinnung sein."

Verhüllung als Signal

Die Gestaltung des Kunstprojekts übernahm das Wiener Künstlerduo Ashley Hans Scheirl und Jakob Lena Knebl.

Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler: "Die Verhüllung des Wiener Rathausturms bietet der Stadt die einzigartige Gelegenheit, ein starkes Signal in die Welt zu senden. Die fast 70 Meter hohe Kunstinstallation soll Wien als weltoffene Stadt kennzeichnen sowie den künstlerischen Rahmen für Veranstaltungen von '100 Jahre Rotes Wien' über 'Life Ball 2019' bis hin zur 'EuroPride Vienna 2019' bieten."

Bei dem Projekt handelt es sich um die aktuell größte Kunstinstallation Österreichs im Ausmaß von über 1.500 Quadratmetern. Der Turm bleibt für mindestens ein halbes Jahr bis zu einer Höhe von 75 Meter mit einem Schutznetz verhüllt.

Sanierung des Rathaus

Grund für die Verhüllung war der Start des 6. von insgesamt 11 Bauabschnitten, mit denen die gesamte Außenfassade des Wiener Rathauses restauriert wird.

Wohnbaustadträtin Katrin Gaal: "Das Rathaus ist heute mehr denn je ein beliebter Anziehungspunkt für die Wienerinnen und Wiener. Damit das auch in Zukunft so bleibt, investiert die Stadt rund 36 Millionen Euro in die Sanierung seiner einzigartigen Natursteinfassaden."

Das Projekt "Turmverhüllung" wurde von der Privatwirtschaft unterstützt. So übernahm das Unternehmen Gewista Kosten sowie Expertise der Planung, Installation und Demontage der Planen, die Gerüstbaufrima Xervon die Kosten und die Montage für zusätzliche Gerüstteile.

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