Beach Volleyball-WM 2017 in Wien - Rückblick

Von 28. Juli bis 6. August fanden die Beach Volleyball-Weltmeisterschaften auf der Wiener Donauinsel statt. Tausende Sportbegeisterte feuerten die besten Teams beim Kampf um die wichtigsten Titel an.

Tribüne mit Zuschauern und Spielfeld bei der Beach Volleyball-WM 2017

Die FIVB Beach Volleyball-Weltmeisterschaften fanden zum ersten Mal in Wien statt. Sie werden seit 1997 im zweijährigen Rhythmus veranstaltet. Das 20-Jahres-Jubiläum der WM wurde auf der Donauinsel ausgetragen. Der Veranstaltungsort konnte mit der Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, mit dem freien WLAN-Zugang und viel Grünraum in Zentrumsnähe überzeugen.


Auf 16.000 Quadratmetern wurde ein Center Court mit 10.000 Sitzplätzen, großzügiger Public Area und Public Viewing errichtet. Tausende enthusiastische Besucherinnen und Besucher feuerten die besten 48 Damen- und Männer-Teams beim Kampf um die wichtigsten Titel an.

Temporäres Stadion und Beach Village

Video: Beach-Volleyball - Handsignale

Bis zu 400 Personen errichteten in den letzten Wochen das größte, temporäre Beach Volleyball-Stadion sowie das Beach Village. Auf einer Fläche von 65.000 Quadratmetern wurden eine Reihe spektakulärer Attraktionen, wie eine Bossaball-Anlage, eine riesige Kletterwand, ein Parcours für E-Bikes und E-Motocross-Maschinen sowie ein Flying Fox geboten.


Umweltstadträtin Ulli Sima: "Die Donauinsel ist als das beliebteste Sport-, Freizeit- und Naherholungsgebiet der Wienerinnen und Wiener ein mehr als würdiger Schauplatz für die Austragung der Beach Volleyball WM und unsere pulsierende Millionenmetropole gibt dem sportlichen Großevent auch die passende Kulisse."

Neuer Beach Volleyball-Platz aus WM-Sand

Der Sand, auf dem die Beachvolleyball-Teams um die Medaillen spielten, wird nach der WM verwendet, um im Bereich des Familienstrandes auf der Donauinsel einen neuen Beach Volleyball-Platz zu errichten, der der Öffentlichkeit gratis zur Verfügung stehen wird.

Sima: "Ganz besonders freut mich, dass wir auch für die Nachnutzung des WM-Sandes eine nachhaltige, umweltschonende Lösung gefunden wurde."

Internationale Bedeutung

Die Beach Volleyball WM wurde weltweit in 134 Länder übertragen. Damit soll Wiens internationale Bekanntheit auch als Sport-Hauptstadt gesteigert werden.

Renate Brauner, Stadträtin für Internationales: "Es freut mich sehr, dass es uns mit vereinten Kräften gelungen ist, die Beach Volleyball WM 2017 nach Wien zu holen. Wien ist international ja immer noch vor allem als Kunst- und Kulturmetropole bekannt, mit dieser Großveranstaltung können wir uns nach der Fußball-EM 2008 aber erneut von unserer sportlichen Seite zeigen."

Sportstadtrat Andreas Mailath-Pokorny: "Wien wird regelmäßig als Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität ausgezeichnet - auch und vor allem, weil Wien, wie kaum eine andere Metropole, vielfältigen Naherholungsraum und damit eine besonders attraktive Kombination aus Sport- und Freizeitmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zu städtischer Infrastruktur bietet. Die Beach Volleyball WM 2017 soll den WienerInnen nicht nur als internationales Groß-Event in Erinnerung bleiben, sondern auch Begeisterung für Sport entfachen und anspornen, selbst aktiv zu werden."

Prominenter Besuch

IOC-Präsident Thomas Bach und der Leiter des Sportamtes der Stadt Wien Anatol Richter

IOC-Präsident Thomas Bach und der Leiter des Sportamtes der Stadt Wien Anatol Richter - beide Olympiateilnehmer im Fechten - bei der Beach Volleyball-WM auf der Wiener Donauinsel

Am ersten Wochenende der Beach Volleyball-WM konnten zwei besondere Gäste begrüßt werden: IOC-Präsident Thomas Bach stattete der Beach Volleyball-WM einen Besuch ab und traf dabei seinen ehemaligen Fechter-Kollegen und Olympiateilnehmer Mag. Anatol Richter, Leiter des Sportamtes der Stadt Wien (MA 51).

Die beiden ehemaligen Spitzensportler zeigten sich begeistert von der Stimmung im Stadion und von den Leistungen der Spielerinnen und Spieler, besonders der teilweise sehr jungen österreichischen Teams.

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