Neues Operationszentrum im Wilhelminenspital

Im Wilhelminenspital wurde ein zentrales Gebäude mit acht Operationssälen eröffnet. Das Spital wurde außerdem mit zwei weiteren Schlaganfall-Intensivbetten ausgestattet.

Visualisierung zeigt ein Gebäude mit Glasfassade

Die Zusammenlegung der OP-Säle in einem zentralen Gebäude verkürzt die Wartezeiten.

Im Wilhelminenspital wurde ein Zentral-OP mit acht Operationssälen, einem Notsectio-OP und zugehörigen Intensiv-Aufwachbereichen sowie einem Familienzimmer errichtet. Durch die Zusammenlegung der OP-Säle in einem zentralen Gebäude können die Zahl der Operationen erhöht und die Wartezeiten verkürzt werden.

Der neue Zentral-OP und die Intensivstation befinden sich im selben Gebäude wie die Abteilungen für Pathologie und Mikrobiologie. Dadurch können sich deren Teams besser vernetzen. Das ist vor allem im Bereich der modernen Krebs- und Infektionsdiagnostik wichtig. Laborergebnisse können der Chirurgin oder dem Chirurgen noch schneller übermittelt werden.

Die neuen OPs sind mit rund 45 Quadratmetern deutlich größer als die bisherigen und erleichtern so das Arbeiten. Durch die moderne Hightech-Medizin wird immer mehr Medizintechnik im OP - und damit mehr Platz - benötigt.

v.l.n.r.: Bezirksvorsteher Franz Prokop, Primar Univ. Prof. Dr. Karl Glaser, Stadträtin Sandra Frauenberger, Direktor des KAV Michael Binder, Primar Univ. Prof. Dr. Burkhard Gustorff

Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger:

"Mit dem neuen Gebäude, seiner medizinischen Ausstattung auf dem neuesten Stand der Technik und den engagierten Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegerinnen und Pflegern tragen der Wiener Krankenanstaltenverbund und die Stadt Wien weiter dazu bei, dass die Wienerinnen und Wiener auch in Zukunft bestens versorgt werden. In den KAV-Spitälern wird Hightech-Medizin auf internationalem Topniveau allen Menschen geboten - unabhängig von ihrem Einkommen oder ihrer sozialen Herkunft."


Mehr Schlaganfall-Intensivbetten

Ende November 2017 wurde das Wilhelminenspital außerdem mit zwei weiteren "Stroke Unit"-Betten ausgestattet. Dabei handelt es sich um Spezialeinrichtungen zur akuten Schlaganfallbehandlung. Mit den insgesamt sechs "Stroke Unit"-Betten können im Wilhelminenspital pro Jahr mehr als 600 Patientinnen und Patienten mit akuten Schlaganfällen versorgt werden.

In Wien erleiden jährlich etwa 5.000 Menschen einen Schlaganfall. Mit der steigenden Lebenserwartung und infolge des Bevölkerungswachstums der vergangenen Jahre ist in Wien der Bedarf an "Stroke Unit"-Betten gestiegen.

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