Modernes Labor in der Krankenanstalt Rudolfstiftung

Labor in der Krankenanstalt Rudolfstiftung

Nach zweieinhalb Jahren eröffnete das generalsanierte Labor in der Krankenanstalt Rudolfstiftung am 17. November 2016. Herzstück des neuen Labors ist die vollautomatische Laborstraße.

Im Labor werden jährlich über 2,25 Millionen Blutuntersuchungen für die über 450.000 ambulanten und stationären Patientinnen und Patienten der Rudolfstiftung durchführt. Untersuchungsbefunde können durch die neue Laborstraße schneller erstellt werden. Das System ermöglicht für mehr als 95 Prozent aller Einsendungen, innerhalb von zwei Stunden einen Befund zu erstellen. Notfallbefunde werden in weniger als einer Stunde übermittelt. Außerdem kommt die neue Laborstraße mit einer geringeren Blutmenge aus, was insbesondere bei Patientinnen und Patienten auf unseren Intensivstationen oder bei Kindern ein wichtiger Faktor ist.

Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely im Labor in der Krankenanstalt Rudolfstiftung

Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely

Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely: "Mein Hauptaugenmerk ist die medizinische Versorgung für alle Wienerinnen und Wiener – auf höchstem Niveau. Dazu braucht es moderne Anlagen und ein optimales Arbeitsumfeld für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist uns mit der Generalsanierung des Labors in der Rudolfstiftung gelungen."

High-Tech im Dienst der PatientInnen

In der hochmodernen Laborstraße laufen Routineuntersuchungen vom Einschleusen der Blutproben bis zur elektronischen Befundübermittlung an die klinischen Abteilungen und die Lagerung der Blutproben vollautomatisch ab. Jeder Befund wird 24 Stunden an sieben Tagen der Woche von Biomedizinischen Analytikerinnen und Analytikern sowie Fachärztinnen und -ärzten für Labormedizin im Vieraugenprinzip überprüft und freigegeben.

Ein Förderband transportiert die Blutproben zu den Vorbereitungsgeräten, zum Beispiel Zentrifugen, der automatischen Probenverteilanlage, weiter zu den Analysegeräten und führt sie dann automatisch der Lagerung zu. Wie auf einem Flughafen zeigt ein Terminal, wie viele Proben gerade bearbeitet werden. Durch die Lagerung der Blutproben kann rasch eine neue Analyse gemacht werden. So kann verhindert werden, dass mehrmals Blut abgenommen werden muss.

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