Erstversorgungsambulanzen sollen Spitäler entlasten

Erstversorgungsambulanzen sollen Patientinnen und Patienten rund um die Uhr auch bei kleineren gesundheitlichen Problemen versorgen. Damit sollen die Notaufnahmen der Spitäler entlastet werden.

Ärztin spricht mit Patient

Da Ärztinnen und Ärzte in ihren Ordinationen nicht zu jeder Zeit geöffnet haben, gehen die Wienerinnen und Wiener auf der Suche nach Hilfe in die Spitäler. Erstversorgungsambulanzen sollen die Notaufnahmen künftig entlasten. Diese werden laut Statistik immer häufiger aufgesucht.

Die angedachten Erstversorgungsambulanzen sollen bestehende Einrichtungen nicht ersetzen, sondern ergänzen.

Die neuen Erstversorgungsstellen sollen

  • immer erreichbar sein.
  • Patientinnen und Patienten auch bei kleineren gesundheitlichen Problemen versorgen.
  • Patientinnen und Patienten nach der Erstbehandlung einen Termin für die nächste zuständige Stelle vermitteln, zum Beispiel Fachabteilungen im Spital oder niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in eigenen Ordinationen.

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker:

Es ist wichtig, dass wir in unserer Denke nicht beim System ansetzen, sondern bei den Bedürfnissen der Menschen.

Pilot-Versuch

Die erste Erstversorgungsambulanz soll als Pilot-Versuch an einem Wiener Spital starten und dann auf sämtliche städtischen Spitäler ausgerollt werden. Ein genauer Zeitplan wird noch festgelegt werden.

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