Nutzen und Gefahren von Sonne für Kinder

Kind mit Hut

Mit Beginn der warmen Jahreszeit steigt das Bedürfnis nach Licht und Sonne. Alle Menschen - vor allem Kinder - brauchen sie, um gesund zu sein. Sie regt die körpereigene Produktion von Vitamin D an. Sonnenstrahlen auf ungeschützter Haut verursachen allerdings leicht einen Sonnenbrand. Häufige Sonnenbrände schädigen die Haut, die dann schneller altert und anfälliger für Hautkrebs wird.


Sonnenschutz

Nur ein wohlüberlegter Umgang mit der Sonne bringt Erholung und Freude. Einige Tipps und Vorsichtsmaßnahmen für das Leben mit der Sonne helfen dabei:

  • Neugeborene und Babys sind prinzipiell im Schatten besser aufgehoben. Trotzdem sollen sie immer eingecremt und luftig bekleidet sein.
  • Vermeiden Sie das Einölen mit Babyöl vor dem Sonnenbad. Die Haut wird dadurch noch lichtempfindlicher. Prinzipiell sollte sich das Kind langsam an die Sonne gewöhnen. Das tägliche Sonnenbad sollte nicht länger als 2 Stunden dauern.
  • Kleinkinder sind generell sehr empfindlich gegen UV-Strahlen. Sie müssen mit einer entsprechenden Sonnencreme geschützt werden: Ein Lichtschutzfaktor ab 15 oder ein Sunblocker sind ratsam.
  • Kleinkinder sollten sich im Sommer zwischen 11 Uhr und 15 Uhr prinzipiell nicht in der prallen Sonne aufhalten. Im Freien sollten sie sich mit leichter Baumwollbekleidung im Schatten aufhalten. Selbst im Schatten erreichen bis zu 40 Prozent der UV-Strahlen die Haut. Auch außerhalb dieser Zeit ist es ratsam, dass sich das Kind nicht unbekleidet in der Sonne aufhält. Eine Kopfbedeckung (Kappe oder Sonnenhut) und ein sonnendichtes, nicht zu enges T-Shirt sowie Sonnenbrille sind ideal. Achten Sie darauf, Sonnenbrillen mit UV-Filtern zu verwenden. Sie filtern sowohl sichtbare als auch unsichtbare Strahlen. Ungefilterte Strahlen können Bindehaut-, Hornhaut- aber auch Netzhautschäden bis hin zur Blindheit bewirken.
  • Kinder mit heller Haut sind empfindlicher gegen Sonnenstrahlen als dunkelhäutige Menschen. Das Sonnenschutzmittel sollten Sie mindestens 30 Minuten vor der Sonnenbestrahlung auftragen. Wasserfeste Mittel und Mittel mit höherem Lichtschutzfaktor müssen Sie mehrmals täglich auftragen.
  • Säuglinge und Kleinkinder, die sich in der Mittagszeit unter einem Sonnenschirm befinden, könnten einen Sonnenstich beziehungsweise Hitzestau bekommen. Ein Baum bietet besseren Schutz.
  • Lange Sonnenbestrahlung am Kopf um die Mittagszeit - vor allem im Wasser - kann Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen und manchmal auch Bewusstlosigkeit hervorrufen.
  • Regelmäßiges Trinken ist wichtig. Schon der normale Flüssigkeitsbedarf bei Kleinkindern liegt bei etwa 1 Liter pro Tag. In der Sommerhitze, bei viel Bewegung und starkem Schwitzen, aber auch bei langen Fahrten im heißen Auto kann der Flüssigkeitsbedarf auf das Doppelte ansteigen. Ein Flüssigkeitsdefizit führt bei Kleinkindern rasch zu Kreislaufproblemen. Ein idealer Durstlöscher ist Wasser. Ungesüßte Früchte- oder Kräutertees sind für Kinder eine gute Alternative.

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