Flugreisetauglichkeit - Gesundheitsvorsorge

Erkrankungen, die die Reise- und Flugreisefähigkeit einschränken oder verhindern können, sind:

Herz-Kreislauferkrankungen
zum Beispiel Herzinfarkt, Herzoperationen oder Schlaganfall in den letzten vier Wochen, instabile Angina pectoris, ausgeprägte Herzschwäche, schwere Anämie
Chronische schwere Lungenerkrankungen
zum Beispiel Tuberkulose, akute Lungenentzündung, Lungenoperationen in den letzten drei Wochen, schweres nicht ausreichend behandelbares Asthma, Lungenzysten und Pneumothorax
Neurologische Erkrankungen
zum Beispiel instabile Epilepsie, Morbus Parkinson oder nicht ausreichend behandelte Schizophrenie
Flugzeug über Wolken

Urlauberinnen und Urlauber die eine ständige medikamentöse Behandlung benötigen, sollten einen entsprechenden Vorrat (zum Beispiel Insulinpräparate, Spritzen, Injektionsnadeln) an den Urlaubsort mitnehmen. Eine fremdsprachige Erklärung der Krankheit und der Notwendigkeit der Medikamente erleichtert die Einreise und die Behandlung im Urlaubsland.


Taucher

Zwischen dem letzten Tauchgang und einer Flugreise sollten mindestens 18 Stunden liegen.

Flugthrombose

Auf Langstreckenflügen besteht durch langes Sitzen, geringe Flüssigkeitsaufnahme und bestimmte individuelle Risikofaktoren die Gefahr einer Thrombose.

Vor allem Personen, die bereits eine Venenthrombose überstanden haben, an starken Krampfadern, Blutgerinnungsstörungen, Übergewicht oder Tumorerkrankungen leiden sowie starke Raucherinnen und Raucher, Hormonbehandelte und Schwangere sollten mit ihren behandelnden Ärztinnen beziehungsweise Ärzten eine medikamentöse Vorsorge besprechen.

Allgemeine Maßnahmen zur Thrombose-Vorbeugung:

  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol oder koffeinhaltige Getränke)
  • Bewegung
  • Venengymnastik
  • Tragen von Stützstrumpfhosen während des Fluges
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