Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) - Folder "Ich schütze meine Tochter"

Cover des Folders "Ich schütze meine Tochter"

Der Folder "Ich schütze meine Tochter" wendet sich an Eltern und Angehörige von Mädchen aus Ländern mit hoher FGM-Verbreitung: In einfachen Worten werden die Folgen für Körper, Psyche und sexuelle Gesundheit sowie die gesetzliche Lage erklärt. Verunsicherte Eltern und selbst von FGM betroffene Mütter werden auf das mehrsprachige und fachspezifische Beratungsangebot im Frauengesundheitszentrum FEM Süd aufmerksam gemacht.

Der Folder "FGM/C - Ich schütze meine Tochter" ist in fünf Sprachen (Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch und Somali) erhältlich.

Erstellt wurde der Folder vom Wiener Programm für Frauengesundheit in Zusammenarbeit mit dem Frauengesundheitszentrum FEM Süd. Als Kooperationspartnerin wird die Ärztekammer Wien den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten der Fachrichtungen Gynäkologie, der Allgemeinmedizin und der Kinderheilkunde den Folder für das Wartezimmer zur Verfügung stellen.

Strenges FGM-Verbot

In Wien leben Mädchen und Frauen, die in ihrem Herkunftsland FGM erlitten haben. Familien, die sich in Österreich niedergelassen haben, spüren sozialen Druck, etwa durch die Großeltern, auch ihre Töchter dieser Praktik zu unterziehen. FGM ist in Österreich jedoch verboten. Das Verbot erstreckt sich auch auf Kinder, die zu diesem Zweck ins Ausland gebracht werden.

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Gesundheits- und Sozialplanung (Magistratsabteilung 24)
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