Hybridkonferenz "#frauengesundheit 4.0: Chancen, Herausforderungen und Risiken"

  • Termin: 30. September 2021, von 13 bis 17 Uhr
  • Ort: Festsaal im Wiener Rathaus und online via Zoom
  • Anmeldung: 1. September bis 15. September 2021
  • Beschränkte TeilnehmerInnen-Zahl vor Ort
  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Zum Programm
  • Veranstalterin: Büro für Frauengesundheit und Gesundheitsziele, Stadt Wien - Strategische Gesundheitsversorgung (MA 24)

Gesundheits-Apps, Online-Beratungen, Robotik und der Einsatz künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen: Die Digitalisierung ist in zunehmender Weise aus dem Alltag und damit auch für unsere Gesundheit nicht mehr wegzudenken. Doch welche Chancen, Risiken aber auch Herausforderungen bedeutet das für die Frauengesundheit?

Das Wiener Programm für Frauengesundheit hat diese und weitere Fragen zum Anlass genommen, um sie bei einer Hybridkonferenz, die online und vor Ort im Festsaal des Wiener Rathauses stattfindet, näher zu beleuchten.

In dieser interdisziplinären Konferenz zeigen ExpertInnen aus Wien, München und Bochum, dass der Bereich der Digitalisierung durchaus auch weiblich ist.

Themenschwerpunkte sind:

  • Daten, Informationen und Handlungsoptionen
  • Wiener Vision einer integrierten Plattform
  • Algorithmen, Künstliche Intelligenz, Skills und Kompetenzen für Pflegeberufe
  • Digitale Gewalt und digitale Gesundheitskompetenz
  • Digitalisierungsbedingte Veränderungen im Pflegealltag

Programm

  • ab 12.30 Uhr: Registrierung
  • 13 bis 13.20 Uhr: Eröffnung und Begrüßung
    • Kristina Hametner - Leiterin des Büros für Frauengesundheit und Gesundheitsziele, Stadt Wien - Strategische Gesundheitsversorgung
    • Denise Schulz-Zak - Projektleitung, Wiener Programm für Frauengesundheit
    • Peter Hacker - Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport
  • 13.20 bis 13.35 Uhr:
    • Daten, Informationen, Handlungsoptionen: Data Excellence der Stadt Wien
      Brigitte Lutz - Data Governance - Koordinatorin der Stadt Wien
    • Die Wiener Vision einer integrierten Gesundheitsplattform
      Sandra Heissenberger - Chief Information Security Officer (CISO) der Stadt Wien
  • 13.35 bis 13.50 Uhr:
    • Als Frau unsichtbar? Gender Bias und Gendergaps in digitalen Gesundheitsanwendungen
      Brigitte Strahwald - Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie an der Pettenkofer School of Public Health der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 13.50 bis 14.05 Uhr:
    • Hat Künstliche Intelligenz ein Geschlecht?
      Sabine Köszegi - Professorin für Arbeitswissenschaft und Organisation an der TU Wien und Vorsitzende des Österreichischen Rates für Robotik und Künstliche Intelligenz
  • 14.10 bis 14.20 Uhr: Pause
  • 14.25 bis 14.40 Uhr:
    • Frauen, Männer und KI: Algorithmen als Spiegel alter Rollenbilder - und was man dagegen tun kann
      Martina Mara - Professorin für Robopsychology am Linz Institute of Technology (LIT) der JKU, Mitglied des Österreichischen Rats für Robotik und Künstliche Intelligenz (ACRAI) und Zeitungskolumnistin
  • 14.40 bis 14.55 Uhr:
    • Von der Vision zur Umsetzung: Künstliche Intelligenz in der Medizin und ihre Bedeutung für die Gesellschaft
      Ursula Schmidt-Erfurth - Vorständin der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie der Medizinischen Universität Wien, wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
  • 15:00 bis 15:15 Uhr: Pause
  • 15.15 bis 15.30 Uhr:
    • Pflege analog: Skills und Kompetenzen für das Gesundheitspersonal im Kontext digitaler Veränderungen
      Maria Kletecka-Pulker - Wissenschaftliche Direktorin Ludwig Boltzmann Institute for Digital Health and Patient Safety, Stv. Institutsvorständin und Geschäftsführerin des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin
  • 15.30 bis 15.45 Uhr:
    • Nightingale im 21. Jahrhundert: Digitalisierungsbedingte Veränderungen im Pflegealltag
      Kurt Schalek - Pflegeexperte, Arbeiterkammer Wien
  • 15.55 bis 16.10 Uhr: Pause
  • 16.10 bis 16.25 Uhr:
    • "Er hat mich immer wieder auf Facebook beschimpft und lächerlich gemacht und alle konnten es lesen." Digitale Gewalt gegen Frauen und Mädchen
      Sabine Mandl - Senior Researcher Frauen-, Kinderrechte, Rechte von Menschen mit Behinderungen, Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte
  • 16.25 bis 16.40 Uhr:
    • Digitale Gesundheitskompetenz: (auch) eine Frage des Geschlechts und des Alters?
      Veronika Strotbaum - Referentin für Telemedizin und mobile Anwendungen am Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH, Bochum
  • Zusammenfassung und Ausblick

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