Vienna Cancer Center

Im Rahmen des Vienna Cancer Centers (VCC) arbeiten sechs Wiener Spitäler sowie die Universitätsklinik/AKH Wien bei der Tumor-Forschung und -Behandlung enger zusammen.

Video: Neues Krebsforschungszentrum für Wien

Von der Zusammenarbeit profitieren die Krebspatientinnen und -patienten in den Wiener Spitälern. Wien wird zudem zu einem der relevanten Krebs-Forschungszentren in Europa. Es werden beispielsweise noch mehr und größere krebsspezifische Studien möglich sein.

Das Vienna Cancer Center schließt vorerst die internistisch-onkologischen Zentren des AKH Wien und der MedUni Wien sowie von fünf KAV-Häusern zusammen. Zusätzlich konnte auch die Vinzenz-Gruppe mit dem St. Josef-Spital in Hietzing als Kooperationspartner gewonnen werden. In weiterer Folge soll das Vienna Cancer Center auch die Onkologie-Expertinnen und -Experten der Dermatologie, Gynäkologie, Chirurgie sowie der Strahlentherapie integrieren.

Vorteile für PatientInnen

Jedes Jahr werden im AKH und den KAV-Spitälern mehr als 31.000 Krebspatientinnen und -patienten behandelt. Das Vienna Cancer Center ermöglicht beispielsweise den vermehrten Einsatz innovativer Medikamente und Therapieformen sowie eine bessere Organisation der freien Behandlungsbetten.

Durch die verbesserte Zusammenarbeit der Expertinnen und Experten profitieren Tumorpatientinnen und -patienten im Rahmen von klinischen Studien direkt vom wissenschaftlichen Fortschritt. Wo ähnliche onkologische Zentren wie das VCC bereits etabliert sind, konnte die Lebenserwartung von Krebspatientinnen und -patienten bereits erheblich verlängert werden.

Patientinnen und Patienten können weiterhin in einem der sieben VCC-Spitäler behandelt werden. So ist auch eine wohnortnahe Betreuung auf höchstem klinischen und wissenschaftlichen Niveau gewährleistet.

Internationales Krebs-Forschungszentrums

Mit dem Vienna Cancer Center sollten in allen teilnehmenden Spitälern noch mehr und größere Studien in der Wiener Krebsforschung durchgeführt werden können. Derzeit sind es rund 280 Studien im AKH und 20 in den KAV-Häusern. Durch die verstärkte Forschungsarbeit soll es mehr Studien in den Spitälern außerhalb des AKH geben. Die Stadt Wien wird damit zu einem der relevantesten Wissenschafts- und Forschungszentren Europas.

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