Online-Suchtprävention in Gebärdensprache

Das Institut für Suchtprävention (ISP) der Sucht- und Drogenkoordination Wien und equalizent, das Qualifikationszentrum für Gehörlosigkeit und Gebärdensprache, haben gemeinsam eine Informationsplattform erstellt.

Hand mit Bierflasche

Erstmals in Österreich gibt es mit der Plattform barrierefreie Informationen zum Thema Sucht und Suchtprävention in der Österreichischen Gebärdensprache (ÖGS). Die Informationen gibt es sowohl zu substanzgebundenen Süchten - zum Beispiel Alkohol oder Kokain - als auch zu substanzungebundenen Süchten wie zum Beispiel Glücksspiel.

SUCHT - Informationen für gehörlose Menschen

Jederzeit und von überall abrufbar

Eine anonyme Beratungssituation ist für Gehörlose kaum möglich, da es wenige Beraterinnen und Berater mit Kompetenz in ÖGS gibt. Deshalb können Beratungen meist nur mit Dolmetscherinnen beziehungsweise Dolmetschern stattfinden. Aber gerade die Anonymität - wie auch die einer Website - hilft, Schwellenängste abzubauen.

Die Website wurde speziell für gehörlose Personen konzipiert. Die Inhalte wurden in Gebärdensprache übersetzt und können als Gebärdensprachvideo angesehen oder gelesen werden. Dadurch ist gewährleistet, dass den besonderen Bedürfnissen in der Kommunikation mit Gehörlosen Rechnung getragen wird.

Die Website kann jederzeit und von überall abgerufen werden. Die Gebärdensprache-Videos wurden extra aufbereitet und optimiert, damit die Filme in Gebärdensprache auch über Smartphones angesehen werden können.

Schwerpunktthemen

  • Was ist Sucht?
  • Was bedeutet Sucht für eine abhängige Person?
  • Wie entsteht Sucht?
  • Wie kann ich erkennen, dass ich süchtig bin?
  • Was kann ich tun, wenn ich abhängig bin?
  • Substanzen wie Alkohol, Tabak, Cannabis, Kokain, Amphetamin, Ecstasy, Heroin, LSD, Pilze und Medikamente
  • Problematische Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Glücksspiel, Computer spielen, "Mediensucht", Einkaufen ("Kaufsucht") sowie Essen beziehungsweise Hungern
  • Beratungsstellen
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