Angebote für Schwangere und junge Eltern mit psychischen Probleme

Wien hat viele Angebote für schwangere Frauen und junge Eltern, die vor und nach der Geburt mit psychosozialen Krisen und depressiven Zuständen zu kämpfen haben.

Mutter mit Baby

Mit Schwangerschaft und Geburt assoziiert man zumeist Glück und Erfüllung. Doch für rund ein Viertel der Mütter ist diese Zeit und das erste Lebensjahr des Kindes mit gravierenden psychosozialen Krisen und depressiven Zuständen verbunden. Diese äußern sich in Angstzuständen, posttraumatischen Belastungsstörungen und Depressionen.

Die Auslöser dieser Krisen können beispielsweise Isolation, finanzielle Unsicherheit, Konflikte mit dem Partner, Gewalterfahrungen, Essstörungen, familiärer Druck, Selbstzweifel oder ein ambivalenter Kinderwunsch sein.

Wiener Programm für Frauengesundheit

Das Wiener Programm für Frauengesundheit hat zahlreiche Angebote für schwangere Frauen und Mütter nach der Geburt entwickelt, um betroffenen Frauen rechtzeitig und bestmöglich unter die Arme zu greifen. Diese umfassen:

  • Leitlinien und laufende Schulungen zur psychosozialen Schwangerenbetreuung für Geburtshilfeteams,
  • die zweisprachige FEM-Elternambulanz im Wilhelminenspital,
  • Informationsbroschüren für Betroffene, Angehörige sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren,
  • die Unterstützung einer Spezialambulanz für peripartale Psychiatrie im Otto Wagner-Spital,
  • das "Netzwerk perinatale Krisen" - regelmäßigen Informationsaustausch von Fachkräften

FEM-Elternambulanz

Die FEM-Elternambulanz ist einer Beratungsstelle bei psychischen Krisen in der Schwangerschaft und nach der Geburt.

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