Primärversorgungszentrum Donaustadt eröffnet

Seit 4. September 2017 werden im Primärversorgungszentrum in der Donaustadt Patientinnen und Patienten 50 Stunden pro Woche in 52 Wochen im Jahr versorgt.

Innenansicht eines PatientInnen-Untersuchungsraumes mit Schreibtisch und Liege

Das Angebot des Primärversorungszentrums in der Zschokkegasse 140/33 im 22. Bezirk ist umfassend: Zusätzlich zur allgemeinmedizinischen Versorgung stehen eine Psychotherapeutin, eine Diätologin sowie eine diplomierte Krankenschwester zur Verfügung.

Abgerundet wird das Team durch eine Ordinations-Assistentin sowie mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Empfang, um ein optimales Zeitmanagement zu gewährleisten. Geöffnet hat das Primärversorgungszentrum Donaustadt 50 Stunden pro Woche, ohne Urlaubssperren.

Gesundheits- und Sozialstadträtin Sandra Frauenberger: "Das Primärversorgungszentrum Donaustadt ist ein Leuchtturmprojekt, um wohnortnah den niedergelassenen Bereich zukunftsfit zu machen. Das vernetzte Arbeiten kommt zudem den Wünschen vieler junger ÄrztInnen entgegen. Die Primärversorgungszentren sind ein Zukunftsmodell und sie sind ein großartiges Projekt, das gemeinsam mit der Wiener Gebietskrankenkasse, der Ärztekammer und der Stadt Wien entwickelt und umgesetzt wird."

Schwerpunkte

v.l.n.r.: Präsident der Ärztekammer Wien Thomas Szekeres, Dr.in Regina Ewald (PHC), Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner, Dr.in Ursula Pichler-Neu (PHC), WGKK-Obfrau Ingrid Reischl, Dr.in Ida Kubik (PHC) und Stadträtin Sandra Frauenberger

Einer der Schwerpunkte des Primärversorgungszentrums ist die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit chronischen Krankheiten. Ein Beispiel ist das Diabetes-Programm "Therapie Aktiv".

Durch die langen Öffnungszeiten und die umfassende Expertise sollen vor allem die Ambulanzen des Donauspitals entlastet werden - etwa in den Bereichen Diabetes oder Orthopädie.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit

Betrieben wird die neue Einrichtung von den drei Allgemeinmedizinerinnen Regina Ewald, Ursula Pichler-Neu und Ida Kubik.

Bei der Eröffnung des neuen Primärversorgungszentrums wurde besonderer Wert auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Wiener Gebietskrankenkasse, Ärztekammer und Stadt Wien gelegt. Die Ärzteschaft wurde von Anfang an in die Planung und Umsetzung eingebunden.

Bereits beim ersten österreichweiten Primärversorgungszentrum in Wien-Mariahilf wurde gezeigt, dass neue Versorgungsmodelle zu Erfolgsprojekten werden können, wenn mit den Ärztinnen beziehungsweise Ärzten und ihrer Standesvertretung zusammengearbeitet wird.

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