Erstes Kinder-Ambulatorium in Wien

Arzt mit Mutter und Kind

Mit Anfang November 2016 hat in der Leopoldstadt das Kindermedizinische Zentrum Augarten seinen Betrieb als Ambulatorium aufgenommen. Es bietet umfassende Öffnungszeiten, auch an Feiertagen und Wochenenden. Das breite Spektrum an Leistungen reicht über die klassische kinderärztliche Versorgung hinaus.

Im KIZ Augarten sind Kinderärztinnen und -ärzte ganzjährig für die kleinen Patientinnen und Patienten da. Von Montag bis Freitag ist von 9 bis 18 Uhr, an zwei Wochentagen zusätzlich morgens ab 7 Uhr und bis 19 Uhr geöffnet. Aber auch an Samstagen, Sonn - und Feiertagen ist das KIZ zwischen 9 und 13 Uhr geöffnet.

Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely mit Kindern und Eltern im Kindermedizinischen Zentrum Augarten

Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely

Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely: "Gerade in den Abend- und Wochenendstunden gibt es Aufholbedarf im niedergelassenen Bereich. Dass Eltern mit Kindern Spitalsambulanzen aufsuchen müssen aufgrund mangelnder Alternativen, muss der Vergangenheit angehören. Mit der heutigen Eröffnung des ersten Kinder-Ambulatorium setzen Stadt Wien und die WGKK einen weiteren wichtigen Schritt, um die Versorgung zu verbessern."


Kindgerechte Versorgung von A bis Z

Zusätzlich zur kinderärztlichen Versorgung weitet das Ambulatorium schrittweise seine Leistungen aus. Unter dem Titel Krankenbehandlung wird es Angebote aus folgenden Bereichen geben:

  • Kinderphysiotherapie
  • Logopädie
  • Ergotherapie
  • Kinderpsychologie

Ergänzend zum medizinisch-therapeutischen Spektrum gibt es am Standort zudem

  • eine Kinderkrankenschwester.
  • eine Diätologin.
  • eine Hebamme.

Das Ambulatorium hat aufgrund seiner breiten Ausrichtung den Vorteil, dass auch seltene Krankheitsbilder häufig behandelt werden. Das wiederum schlägt sich positiv in der Qualität der Behandlung der Kinder nieder. Das multiprofessionelle Team von ÄrztInnen, Pflegekräften und TherapeutInnen sorgt für eine rasche Abklärung vor Ort, auch bei komplexeren Fragestellungen. Es erspart dadurch Wartezeiten und zusätzliche Wege.

Der Aufwand für das erweiterte Angebot wird mit jährlich rund 200.000 Euro budgetiert und von der WGKK sowie der Stadt Wien finanziert.

Verbesserung der kinderärztlichen Versorgung

Das Angebot soll die Spitalsambulanzen entlasten. Die Versorgung im niedergelassenen Bereich soll schrittweise soweit verbessert werden, dass für die Eltern der Besuch in der Ambulanz nur mehr bei schwerwiegenden Notfällen erforderlich ist. Die kontinuierliche Versorgung, auch an Wochenenden, stellt somit einen wichtigen Schritt in einer optimierten kinderärztlichen Versorgungslandschaft dar.

In einem ersten Schritt wurde im AKH und im KFJ ein Kindernotdienst aufgebaut. Dadurch wird die Wartezeit für die Kinder und ihre Eltern deutlich verkürzt. Zwei weitere Angebote werden für den Norden Wiens im Gesundheitszentrum Nord der WGKK und im SMZ-Ost vorbereitet.

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