Neuorganisation des KAV

Video: Der Wiener KAV organisiert sich neu

Mit 1. Jänner 2019 soll der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) unter dem Namen "Wien Kliniken" als Anstalt öffentlichen Rechts geführt werden. Die dafür nötigen Gesetzesentwürfe gingen am 26. April 2018 in Begutachtung. Die Beschlussfassung im Wiener Landtag soll Ende Juni erfolgen.

Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger: "Zwei wesentliche Elemente der Neuorganisation sind Personalhoheit und Finanzhoheit, das wird den 'Wien Kliniken' mehr Eigenständigkeit und Entscheidungsspielraum im Rahmen der politischen Vorgaben geben."

Personal und Finanzen

Beim Personal werden die "Wien Kliniken" künftig für Rekrutierung, Anstellung, Einsatz, Bewertung, Beförderung, Kündigung und Entlassung zuständig sein. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben aber auch künftig Bedienstete der Stadt Wien.

Zur Finanzierung der Leistungen erhalten die "Wien Kliniken" ein eigenständiges, auf mehrere Jahre ausgelegtes Budget. So wird sichergestellt, dass der freie und gleiche Zugang zur besten medizinischen Versorgung für alle Menschen in Wien gewährleistet bleibt.

Die politische Kontrolle bleibt durch den Aufsichtsrat und das Frage- und Auskunftsrecht der Opposition im Gemeinderat erhalten.

Schnellere Entscheidungsstrukturen

Eine Neuerung betrifft zudem die künftige interne Organisation der "Wien Kliniken". Einige Aufgaben und Verantwortungen werden auf regionale Ebenen verschoben, damit Entscheidungen dort getroffen werden können, wo sie gebraucht werden.

Die regionale Struktur entspricht zudem der im Spitalskonzept vorgesehenen medizinischen Organisation mit Partnerspitälern und Zentren. Hier ist die regionale Führung ein eindeutiger Vorteil. Durch die Bündelung von Aufgaben innerhalb der Regionen werden Synergien gehoben und die Effizienz wird gesteigert.

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