Fonds Soziales Wien präsentiert Geschäftsbericht 2018

  • Die Angebote des FSW werden laufend ausgebaut.
  • 2018 wurden für 120.800 KundInnen 1,75 Milliarden Euro aufgewendet.
  • Die Anzahl der KundInnen ging aufgrund der sinkenden Zahl an Asylsuchenden insgesamt zurück. In allen anderen Bereichen gab es ein Plus bei den KundInnen-Zahlen.
Pfleger verbindet Senior das Handgelenk

2018 organisierte, finanzierte und vermittelte der Fonds Soziales Wien (FSW) Leistungen für 120.800 Kundinnen und Kunden. Rund 1,75 Milliarden Euro wurden für die soziale Sicherheit in Wien aufgewendet.

Das Angebot des FSW umfasst Leistungen der Pflege und Betreuung, Behinderten- und Wohnungslosenhilfe, Schuldnerberatung sowie Grundversorgung für Flüchtlinge.

Sozial-Stadtrat Peter Hacker: "Die hohe soziale Sicherheit in Wien ist das Ergebnis der täglichen Arbeit von tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den 170 Organisationen, die vom FSW gefördert werden. Sie sind das Herz und die Seele des Wiener Sozialsystems. Während andere über Sozialabbau diskutieren, bauen wir unsere Angebote aus und arbeiten unermüdlich für die Menschen in Wien. Allein für Leistungen aus der Pflege und Betreuung hat die Stadt im Vorjahr rund 1,116 Milliarden Euro aufgewendet. In keinen anderen Bereich investieren wir so viel."

Mehr KundInnen in der Pflege, weniger bei Flüchtlingen

Die Anzahl aller Kundinnen und Kunden ging 2018 um 5.800 Personen auf 120.800 Personen zurück. Grund dafür ist die sinkende Zahl von Asylsuchenden:

  • Die Wiener Flüchtlingshilfe betreute 2018 um 7.180 Personen weniger als im Jahr zuvor, insgesamt 26.370 Personen.
  • Die Kosten gingen von 183 Millionen im Jahr 2017 auf 138 Millionen Euro zurück, wobei der Bund hier 115 Millionen beisteuert.
  • Im Flüchtlingsbereich sind die Ausgaben pro Kopf geringer als in allen anderen Bereichen.

In allen anderen Bereichen verzeichnet der FSW ein leichtes Plus bei den KundInnen-Zahlen. Das Budget ist daher um 23,6 Millionen Euro gestiegen. Investiert wurde in neue Leistungen für Menschen, die zu Hause betreut werden, in neue Chancenhäuser für wohnungslose Menschen, oder in Frühförderung für Kinder mit Entwicklungsverzögerung.

Neues Tageszentrum für SeniorInnen

Am 2. September 2019 öffnet das neue FSW-Tageszentrum für Seniorinnen und Senioren in der Heigerleinstraße 27 im 16. Bezirk.

Ebenfalls mit September wird das Demenz-Tageszentrum in der Simmeringer Oriongasse seine Öffnungszeiten auf die Wochenenden und Feiertage ausweiten.

Die Tageszentren bieten Therapie-, Bewegungs- Betreuungs-, und Pflegeangebote für die Kundinnen und Kunden. Außerdem leisten sie wichtige Unterstützung bei der Entlastung der Angehörigen.

Der FSW fördert insgesamt 18 Tageszentren von 5 verschiedenen Trägern in ganz Wien.

Geschäftsbericht online abrufen

Der Geschäftsbericht des FSW bietet neben Zahlen und Fakten auch einen Überblick über Projekte aus den einzelnen Bereichen: FSW-Geschäftsbericht 2018

Abgebildet sind auch die Leistungen der Tochterunternehmen:

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