Neue Methode bei Eingriffen am Speiseröhrenmuskel

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Achalasie ist eine Erkrankung, bei der der untere Speiseröhrenschließmuskel nicht richtig öffnet. Das bedeutet für die Patientinnen und Patienten teilweise starke Schluckbeschwerden. Chirurgische Eingriffe, die ein reguläres Schlucken ermöglichten, führten bei etwa 30 Prozent der Patientinnen und Patienten nach der Operation aber anschließend zu starkem Sodbrennen.

Nun wurde an der MedUni Wien im AKH eine neue Methode der elektrischen Sphinkterstimulation (EndoStim) weltweit erstmalig bei einem 69-jährigen Achalasie-Patienten erfolgreich durchgeführt. Hierbei wurden zwei kleine Elektroden im Bereich des unteren Speiseröhrenmuskels implantiert, die diesen nun an eine kleine Batterie angeschlossen trainiert und Sodbrennen verhindern soll. Die Operation kann innerhalb von 30 Minuten durchgeführt werden.

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